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Inhalt Garten-Tipps

Fachberater R.Cronester


 1. Austriebspritzung bei Obstgehölzen

z.B. mit Promanal Neu Vernichtet überwinterte Schädlinge wie Schildläuse, Woll- und Schmierläuse Wintereier von Spinnmilben und Spinnmilben (auch an Zierpflanzen). Obstgehölze auslichten, krankes Holz entfernen, Fruchtmumien in Abfall entsorgen. Bei Befall mit Monilia Spitzendürre, Triebe oder ganze Zweige bis in das gesunde Holz zurückschneiden.

Duaxo Universal Pilz -frei kann bei Birnengitterrost, Kräuselkrankheit am Pfirsich (erste Spritzung Ende Februar, Anfang März.) und Monilia, Anwendung finden. Pilzfrei Ectivo bei Apfelschorf und Echten Mehltau.

2. Stachelbeeren auslichten,

bei Befall mit amerikanischen Mehltau Netz-Schwefel spritzen (Fachhandel) Triebspitzen ca. 10 cm abschneiden. Dort befinden sich die Pilzsporen (im Abfall ents.).

3. Rote und schwarze Johannesbeeren auslichten,

alte und kranke Triebe entfernen.

4. Erdbeeren säubern,

alte, kranke Blätter entfernen, Kompost geben, Anfang Mai   Rindenmulch oder Stroh um die Pflanzen geben um saubere Früchte zu ernten. (schützt auch vor Fäulnis)

5. Baumscheibe von Unkraut befreien,

Kompost oder Hornspäne aufstreuen und mit Holzhäcksel mulchen (nicht dicker als ca.6 cm, auf Wühlmäuse achten)

6. Sommer- und Herbstblühende Ziersträucher auslichten,

immergrüne Gehölze z.B. Kirschlorbeer, abgestorbene Zweige entfernen, falls zu hoch, einkürzen, Frühjahrblüher werden nach der Blüte ausgelichtet oder eingekürzt.

7. Ende März Rosen abhäufeln, Kompost geben.

Zur Zeit der Forsythienblüte ist der richtige Zeitpunkt für den Schnitt. Tote und sehr schwache Triebe ganz entfernen. Bei Beet- und Edelrosen auf 3 bis 4 Augen (Knospen) schneiden. Geschnitten werden sollte 5mm über einen nach außen gerichtetem Auge. Strauchrosen um 1/3 einkürzen und alte Triebe entfernen. Bei Kletterrosen müssen alte und sehr schwache Triebe Bodennah entfernt werden.

8. Gräser zurückschneiden,

Boden locker Kompost geben. Achtung .Neuaustrieb nicht schädigen.(Halme für Insektenhotel nutzen)

9. Bodentest-Set zur Ermittlung des pH-Wertes (pH 6-7)

nutzen.(Fachmarkt) Abgetrockneten Boden grubbern, Kompost einarbeiten. Vor der Aussaat Erde etwas setzen lassen. Vital-Kalk erhöht den pH Wert und steigert die Fruchtbarkeit des Bodens

Daran denken: In den Kleingärten wird die Drittel- Nutzung gefordert!
Ein Drittel der Gartenfläche muss mit Gemüse und Obstgehölzen bepflanzt sein.
Einfache Rechnung. Bei einer Gartengröße von 300 qm sind das 100qm
Ein Drittel davon wider sollte verschiedenes Gemüse sein (sind ca. 33 qm)
Ein Erdbeerbeet oder Kräuterspirale zählt mit.

10. Vor und nach den Gebrauch sollten Werkzeuge gut gesäubert

und desinfiziert werden, damit Krankheiten nicht auf andere Pflanzen übertragen werden.

11. Flechten sind eine Lebensgemeinschaft

zwischen Moosen und Pilzen Eigentlich Anzeiger von guter Luft. Sträucher und Bäume immer gut auslichten, Altes entfernen

12. Nützlinge fördern- Unterschlupfmöglichkeiten schaffen

Insektenhotel für Wildbienen, Hummeln, Florfliegen, Marienkäfer,Grabwespen
Töpfe mit Stroh an Bäume für Ohrwürmer Nistkästen aufhängen für Meise und Co.
Laubhaufen und Todholzhaufen in abgelegener Gartenecke für Igel und Spitzmaus
Kleiner Teich, Trockenmauer für Kröten, Frösche und Eidechsen.

13. Rinde abkratzen,

dahinter befinden sich überwinterte Eier von Spinnmilben und andere Schädlinge. Rinde auffangen und im Abfall entsorgen.

14. Bevor die Brutzeit unserer Singvögel beginnt,

spätestens bis 20 März sollten alle Formhecken um die Gärten und frei wachsenden Hecken in der geforderten Höhe geschnitten sein. Spätere und größere Pflegeschnitte auf den Herbst verlegen. Müssen Bäume in der Gartenanlage entfernt werden, so ist das nur vom 1. November bis 28 Februar des Folgejahres zugelassen.

15. Stauden teilen,

Kompost in Pflanzerde einarbeiten und Stauden an neuem Standort einpflanzen.


Garten – Tipps für die Monate Januar und Februar

Obstbaumschnitt
An trockenen Tagen sollte nun vor den Austrieb der Bäume der Obstbaumschnitt beendet werden. Eine gut ausgelichtete Krone, mit gleichmäßig um den Mitteltrieb verteilten Leitästen garantiert uns gut ausgereifte und große, schmackhafte Früchte.
Zweige die steil nach oben wachsen ( Wasserschosse), sowie tote, kranke, zu dicht stehende und ins Kroneninnere zeigende Äste müssen ganz entfernt werden. Beachten muss man, das keine Aststümpfe stehen bleiben und bei größeren Sägewunden mit einen scharfen Messer nach schneiden, damit Wundränder schneller überwallen.
Bei jungen Bäumen werden die Leitäste im Winkel ca. 45 Grad zum Mitteltrieb herunter gebunden.
Pfirsiche werden erst nach der Blüte geschnitten.
Zeitig Hecken schneiden und unsere Vögel bei den Nestbau schützen Will man die Hecken im Garten in Form schneiden, sollte der Schnitt vor Beginn des Triebwachstums und vor Beginn der Brutzeit unserer Gartenvögel erfolgen und dann auch Pflanzzeit für Obst. Im März ist noch die beste Zeit um Obstgehölze zu pflanzen. Besonders günstig ist der Monat für Brombeeren, Himbeeren, Weintrauben und etwas empfindlichere Obstsorten wie Quitte,
Kiwi, Aprikosen und Pfirsiche.
Heidelbeeren sind vom Klima her ein anspruchsloses Beerenobst, gedeihen aber nur in sauren Boden mit einem pH.-Wert zwischen 4,0 und 5,0. Daher spezielle Pflanzerden aus den Fachhandel verwenden.
März2klein
Formobst von Apfel, Birne, Sauerkirschen, Aprikosen und Pfirsichen
Formspaliere kommen wieder in Mode und werden in den Gärten wieder mehr angebaut.
Sie können als Sichtschutz und zum verschönern von Hauswänden angepflanzt werden und immer mit den Nützlichen verbinden, den Ernten von leckerem, Sonne verwöhnten Früchten.
Das locker aufgebaute Spalier und das naturgemäße Spalier an der Hauswand, kommt für Wärme liebende Obstsorten wie Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, aber auch für Sauerkirschen in Betracht.
Für das strenge Formspalier, das im Garten freistehend, mit einem Lattengerüst aufgebaut wird, eignen sich die an kurzem Fruchtholz tragende Birne und der Apfel sehr gut. Den Apfel wäre es an einer Hauswand zu warm und auch zu trocken. Einzige Ausnahme wäre die Sorte „Weißer Winterkavill“.
Für kleine Wände (Gartenhaus, Schuppen, Garage) kommen Birnen auf der Unterlage Quitte in Betracht die schwach wachsen und für große Hauswände wären Birnsämlinge geeignet, die stark wachsen.
Die locker aufgebauten und Fächerspaliere an Hauswänden machen die wenigste Arbeit.
Die Äste werden am Gerüst aus Latten und Spanndrähten gleichmäßig verteilt und angeheftet.
Zu starke und nach vorne (über 20 cm) wachsendes Holz wird abgeschnitten, ebenso kranke Äste. Kurzes Fruchtholz wird belassen.
Winterschnitt beim Formobst erst Ende Februar, Anfang März durchführen.
Weiter unten am Stamm wachsende Äste müssen bei Spalieraufbau immer länger sein als die Oberen. Auch hier gilt: Je höher sich Triebe am Baum befinden, desto mehr werden sie im Wachstum gefördert, weil der Saft-Nährstoffstrom immer nach oben steigt.
Bei strengem Formschnitt ist ein zweimaliger Sommerschnitt unerlässlich. Nur so lässt sich Wachstum begrenzen und Blüten und Fruchtbildung fördern.
Wasserschosse abschneiden, sie lassen sich nicht in wertvolles Fruchtholz umwandeln.
Zu dichtes Fruchtholz sollte ausgelichtet werden. Auch die so genannten „Hirschgeweihe“ das sind zu weit vom Ast nach vorne und hinten weg stehende Triebe, muss man auf höchstens 20cm kürzen oder ganz wegschneiden.       
Neben dem Fruchtholz bilden sich entlang der Astverlängerung, zahlreiche Holztriebe. Diese müssen in kurzes Fruchtholz umgewandelt werden. Junge, ca. 15 bis 20cm lange Triebe werden nach dem Neuaustrieb etwas gekürzt. Die noch weichen Triebspitzen werden mit den Fingernägeln auf 3 bis 4 gut entwickelte Blätter abgekniffen. Aus den oberen ein bis drei Augen der so gekürzten Triebe entwickeln sich neue Triebe. Nur der unterste darf verbleiben. Die überzähligen Triebe werden über den untersten weg geschnitten und der verbleibende Trieb auf zwei gut entwickelte Blätter eingekürzt.
Wichtig: Die Triebe dürfen beim Endspitzen nicht zu sehr verholzt sein, sondern noch weich.
Das erste Pinzieren im Mai/Juni, das zweite gegen Ende Juli vornehmen.  
Durch diese Schnittmaßnahmen kommt das streng geformte Spalierobst erst richtig zur Geltung und Blätter und Früchte erhalten immer viel Licht, Luft und Sonne.

Spindelbaum, ein Bäumchen für kleine Gärten
 
Spindeln tragen schon im zweiten Standjahr die ersten Früchte und lassen sich bequem vom Boden aus ernten.
Wegen der klein bleibenden Krone genügen Pflanzabstände von 2-2,50 m. Wir könnten auf der Fläche, die ein Halb- oder Hochstammobstbaum beanspruchen würde, mindestens 6 Spindelbäumchen verschiedener Obstsorten pflanzen.
Je nach Bodenart und Sorte muss der Spindelbusch auf einer schwach wachsenden Unterlage veredelt sein. Es eignen sich M 9, M 26 und M27 auch eventuell M 7 besonders gut.
M 9 und M 26 sind aber die am meisten verwendeten Unterlagen.
Für Birnen wird die schwach wachsende Quitte verwendet, jedoch bleiben Birnen-Spindelbüsche meist nicht ganz so klein, wie dies z.B. bei Apfelsorten auf schwach wachsenden Unterlagen.
Typisch für den Spindelbaum ist ein starker Mitteltrieb, der gleichmäßig mit flachen Ästen besetzt sein muss. Beim Kauf ist die Qualität dieser Pflanzware sehr wichtig. Man sollte einen Baum mit geradem Mitteltrieb wählen. Seitentriebe unter 50 cm Stammhöhe werden entfernt.  
Beim ersten Erziehungsschnitt werden alle überflüssigen zu steil stehenden Seitenäste am am Mitteltrieb entfernt. Die flachen Seitenäste bleiben erhalten und werden wie auch die Triebspitze nicht eingekürzt.  
Nach dem zweiten Standjahr werden weiterhin zu dicht- und zu steil stehende Seitenäste beseitigt. Hat der Baum seine gewünschte Endhöhe von ca. 2,50m erreicht schneidet man die Spitze bis auf einen flachen Seitentrieb zurück.
Beim Pflanzen einer Spindel unbedingt darauf achten, dass die Veredlungsstelle deutlich über dem Boden steht, damit die Edelsorte keine eigenen Wurzeln bildet.
Beim Schnitt einer Spindel immer daran denken, so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig an Ästen herausnehmen, um keinen zu starken Austrieb zu provozieren.
 
Baumgreise verjüngen
 
Oft sieht man in den Gärten alte ungepflegte Obstbäume mit einem Gewirr teils stark herab hängender oder abgestorbener Äste und Zweige. Sie zeigen auch so gut wie keinen neuen Zuwachs mehr. Sind Stamm und Wurzeln jedoch noch gesund, kann man vergreiste Kronen
durch einen Auslichtungs- und Rückschnitt verjüngen.
Aber daran denken: Ein starker Rückschnitt hat einen starken Neuaustrieb zur Folge und die Krone wird durch viele Wasserschosse sehr dicht und damit anfälliger für Pilzkrankheiten.
Es werden daher nur wenige der herabhängenden Äste abgeschnitten und man verteilt die weiteren Schnittmaßnahmen auf die nächsten 3 bis 4 Jahre. Im ersten Jahr wird etwa ein Drittel der hängenden Äste auf jüngere Seitentriebe zurück geschnitten. Der Baum trägt dann zwar weniger, aber dafür auch größere und besser ausgereifte Früchte.
Der Verjüngungsschnitt in mehreren Etappen regt neues Triebwachstum an und die Krone wird wieder in Form gebracht. Das Schnittsystem über die nächsten Jahre: Ist die Krone sehr dicht werden einige Äste direkt am Stamm abgeschnitten. Überalterte Äste werden auf jüngere, leicht nach oben gerichtete Seitenäste eingekürzt, damit sich weniger Wasserschosse bilden. Der Baum wird durch den Verjüngungsschnitt wieder vitaler und fruchtbarer.  
 
Schädlinge in den Garten rechtzeitig bekämpfen
 
Blatt- und Blutläuse, Schildläuse, Frostspanner sowie Spinnmilben überwintern in Rindenritzen ,auf einjährigen Trieben, unter Knospenschuppen und auch als Larven im Boden und auf den Pflanzen.
Die Überwinterungsform dieser Schädlinge muss man mit einer Austriebspritzung noch vor den austreiben der jungen Blätter bekämpfen. (Spritzmittel im Fachhandel)     
 
Samen kaufen
 
Nun wird es Zeit, Samen für die Frühjahrsaussaaten zu kaufen oder im Fachhandel zu bestellen. Um gesundes Gemüse ohne Blattläuse und falschen Mehltau z.B. bei Salat.
zu ernten, sollte man schon beim Saatgut Kauf auf widerstandsfähige Sorten achten.
Resistente Pflanzen sind vollkommen unempfindlich und werden auch bei massiven Auftreten von Schaderregern nicht oder aber nur gering befallen.           
An milden, trockenen Tagen kann der Obstbaumschnitt durchgeführt werden.
Eine gut ausgelichtete Krone, mit gleichmäßig um den Mitteltrieb verteilten Leitästen garantiert uns gut ausgereifte und große, schmackhafte Früchte.
Zweige die steil nach oben wachsen (Wasserschosse) ,sowie tote , kranke, zu dicht stehende und ins Kroneninnere zeigende Äste muss man ganz entfernen.
Beachten muss man, dass keine Aststümpfe stehen bleiben und bei größeren Sägewunden mit einem scharfen Messer nachschneiden, damit Wundränder schneller überwallen.
Bei jungen Bäumen werden die Leitäste im Winkel ca. 45 Grad zum Mitteltrieb heruntergebunden.
 
Schnitt bei Beerensträuchern
 
Heidelbeeren dürfen in den ersten drei bis vier Jahren ungestört wachsen, danach ist ein Auslichtungsschnitt fällig. Die ältesten Triebe werden ganz entfernt, junge Bodentriebe müssen als Ersatz für die Entfernten aber stehen bleiben.
 
Schwarze Johannisbeeren
 
und Jostabeeren tragen am meisten am einjährigen Holz.
Ein Teil wird auf wenige Knospen zurück geschnitten um kräftigen Neutrieb anzuregen.
Die restlichen einjährigen Triebe bleiben ganz als Fruchtholz stehen.
Ein Strauch, oder ein Stämmchen bei Jostabeeren sollte etwa 10 Kronenäste besitzen, bei den schwarzen Johannisbeeren können es weit mehr sein.
Durch regelmäßigen Auslichtungsschnitt sollte man immer für luftige Sträucher sorgen.
Rote Johannisbeeren, weiße Johannisbeeren und Stachelbeeren tragen vor allem am zwei- und dreijährigen Holz und an kurzen Fruchtspießen oder Buketttrieben.
Alle ein bis zwei Jahre entfernt man zwei alte Kronenäste und lässt dafür zwei bis drei junge stehen. Das einjährige Seitenholz entlang der Kronenäste muss nun noch auf kurze Zapfen eingekürzt werden. Auch hier gilt:Etwa zehn Kronenäste reichen aus. Die jeweiligen
Gipfeltriebe werden um ca. ein Drittel gekürzt.
 
Brombeeren
 
Alle abgetragenen Triebe werden bodeneben abgeschnitten. Von den einjährigen bleiben die 4 bis 6 kräftigsten je Pflanze stehen. Sie werden am Spalier fächerförmig verteilt, angebunden und die Spitzen entfernt.
 
Weinreben schneiden
 
Zwei Wochen vor den Knospenschwellen ist der günstigste Termin um im Garten die Weinreben zu schneiden. Je nach klimatischer Lage sollte der Schnitt Anfang März abgeschlossen sein. Alte Zweige und zu dicht stehende Triebe werden abgeschnitten, da nur die jungen Triebe uns reiche Traubenernte bringen
 
Bodenproben testen lassen
 
Ist der Boden noch nicht gefroren oder nicht mehr gefroren, können wir Bodenproben auf den Nährstoffgehalt überprüfen lassen. Das ist sowohl im Frühjahr als auch im Herbst möglich.
Die Proben müssen auf Gemüsebeeten, Dauerkulturen, Erdbeerbeeten oder Rasen getrennt entnommen werden.
Mit dem Spaten oder einem speziellen Bohrstock wird der Boden in ca. 20cm Tiefe, bei Rasen reichen 10cm entnommen. Die kleinen Proben müssen an mehreren Stellen der Teilfläche abgestochen werden. Mit dem Spaten reichen etwa 3cm starke Erdstreifen, die in einem Eimer gesammelt werden. Gut durch mischen und in einer Plastiktüte gut 500 Gramm verbacken und mit einem wasserfesten Stift mit den jeweiligen Taten versehen. Die Tüten sollten Angaben über die jeweilige Kultur und Anschrift enthalten und ohne lange Zwischen- lagerung an ein Untersuchungslabor geschickt werden. Nährstoffmangel, sehr oft aber ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen kann die Ursache für Pflanzenschäden sein. Nährstoffmangel kann in der Vegetationszeit im Frühjahr und Sommer mit einer gezielt ausgebrachten Kopfdüngung eines Spezialdüngers noch beseitigt werden und Enteausfällewerden vermieden. Ein Überschuss an Nährstoffen ist jedoch nicht nur für unsere Pflanzen schädlich, er gefährdet auch die Umwelt und das Grundwasser. Bei Düngergaben nur gezielt und spezielle Dünger verabreichen.
Die Bodenuntersuchung wir auch zeigen ob den Boden Kalk fehlt. Man erhält in der Regel vom Labor auch Hinweise darauf, wie viel Kalk ausgebracht werden muss, um wieder in den Sollbereich zu kommen.
Der pH-Wert ist eine Bezeichnung für den Säuregrad des Bodens. Für den Gemüseanbau liegt der optimale Wert je nach Bodenart bei etwa 6,0-7,0 Für eine Erhaltungskalkung genügt es, alle 3-4 Jahre Kalk auszubringen. Der beste Zeitpunkt zur Kalkgabe sind die Wintermonate. Hat man diese Zeit versäumt, kann aber bei Kalkmangel auch noch im zeitigen Frühjahr Algenkalk ausgebracht werden, denn er zeigt eine schnelle Wirkung.
 
Nistkästen jetzt schnell noch säubern
 
Die Nistkästen sind immer im Herbst zu säubern. Ist das noch nicht geschehen, sollte das jetzt schnell nachgeholt werden, Das alte Nest wird entfernt und der Kasten ausgefegt.
Eine ganze Reihe von Vögeln vernichten in unserem Garten zum Schutz für unsere Gartenpflanzen schädliche Insekten und ihre Larven. Ein Meisenpaar allein vertilgt zur Zeit der Brutfütterung einige kg dieser Schädlinge. Man sollte deshalb schon um den natürlichen Pflanzenschutz zu fördern entsprechende Nistmöglichkeiten schaffen und sie ständig in gutem Zustand erhalten. Beim Säubern ist auch zu prüfen, ob die Nistkästen noch sturmsicher befestigt und regendicht sind. Morsche und mit großen Ritzen versehene Kästen sollten durch neue Nistkästen ersetzt werden.
Es ist mit ein wenig Geschick, nicht schwer einen geeigneten Nistkasten selbst zu bauen.
Es müssen nur die Bedürfnisse der einzelnen Vogelarten beachtet werden. Das betrifft nicht nur die Größe des Kastens, sondern vor allen die Größe des Fluglochs. Bei den gekauften Kästen schwankt der Durchmesser meistens zwischen 4 und 5 höchstens 6cm. Unsere Blaumeisen z.B. besetzen aber diese Kästen nicht, denn bei Ihnen darf die Öffnung nur einen Durchmesser zwischen 2,8 bis 3,2cm haben. Aber auch nicht alle Vogelarten wollen runde Fluglöcher haben. Das Gartenrotschwänzchen bevorzugt z.B. eine spaltartige Einflugöffnung die nicht zu schmal ist und gehört wie auch der Fliegenschnäpper zu den Halbhöhlenbrütern.
Ein überstehendes, wasserdichtes Dach schützt das Flugloch vor Regen und zum säubern sollte sich die Vorderseite öffnen lassen. Übrigens nisten die Meisen am liebsten nicht höher als 4m und die Vorderseite der Nistkästen sollte immer nach Südosten zeigen.

Garten-Tipps Monat Februar und März

Gemüsebeete planen, Anbauplan aufstellen

März1kleinWenn wir in unseren Garten, in dem ja der Platz für Gemüsebeete häufig begrenzt ist mehrmals eine Gemüseart hintereinander anbauen werden die Erträge immer geringer. Man spricht dann von Bodenmüdigkeit. Im Allgemeinen ist es so das jede Pflanzenart den Boden in spezifischer Art erschöpft, durch die Wurzeltätigkeit beim Wachstum der Pflanzen bestimmte Stoffe in den Boden abgibt und Wurzelreste hinterlässt, die für Pflanzen der gleichen Art wachstumshemmend sind. Außerdem kann bei häfig wiederkehrenden Anbau derselben Gemüseart eine Häufung bestimmter Krankheiten und Schädlinge durch Anreicherung ihrer Erreger im Boden eintreten und die Pflanzen schädigen. Es kann zu Kümmerwuchs kommen oder sogar die jungen Pflanzen zum absterben gebracht werden.
Diese Mängel treten nicht auf, wenn im jedem Jahr mit der Gemüseart auf den Beeten gewechselt und eine bestimmte Fruchtfolge eingehalten wird.
Humus ist die beste Pflanzennahrung für schönes Gemüse Das Humusbedürfnis, aber auch das Humusverwertungsvermögen der einzelnen Gemüsearten ist recht verschieden. Man unterscheidet deshalb unter stark zehrenden Arten, die eine frische Humusdüngung aus Stalldung oder Kompost vor der Pflanzung benötigen und dann die schwach zehrenden Gemüsearten. Am besten teilt man das Gemüseland in zwei Hälften. Die eine erhält eine starke Humusgabe und die andere wird mit Algenkalk versehen. Die mit frischem Humus versorgte Fläche wird als in 1. Tracht stehend bezeichnet, die andere Fläche steht in 2. Tracht. Blumenkohl, Rosenkohl, Kopfkohl, Gurken, Knollensellerie, Kürbisarten aber auch Tomaten und Paprika können in erster Tracht gepflanzt werden, denn sie sind stark zehrende Gemüsearten.
Auf Beeten in 2. Tracht werden Möhren, Erbsen, Bohnen, Spinat, Mangold, Chinakohl, Radieschen und die einjährigen Küchenkräuter Petersilie und Dill angebaut.
Wo es sich einrichten lässt, sollte man die vorgesehenen Beete mit einer Vor-, einer Haupt-und einer Nachfrucht planen und bestellen. Das ist vor allem für Kleingärtner denen keine große Anbaufläche zum Anbau von gesunden Gemüse zur Verfügung steht wichtig.
Ein Beispiel für eine solche Nutzung wäre: Ende März Salat als Vorfrucht, zum schnellerem Wachstum mit Frostschutzvlies abdecken. Ab Mitte Mai Tomaten als Hauptfrucht pflanzen und im September Feldsalat als Nachfrucht aussäen.
Eine gute Methode zur intensiven Nutzung der Beetfläche ist die Mischkultur, die den Vorteil gegenüber Monokulturen hat, dass die einzelnen Arten weniger von Schädlingen befallen werden.
Ein sehr bekanntes Beispiel dafür ist der Mischanbau von Zwiebeln und Möhren.
Weitere Möglichkeiten währen Kohlrabi und Kopfsalat, Gurken und Sellerie, Möhren und Radieschen oder auch Buschbohnen und Gurken.
Auch besteht die Möglichkeit, die Zwischenräume bei Gemüse mit größerem Reihenabstand bis zum Schließen des Pflanzenbestandes mit einer kurzlebigen Gemüseart zu nutzen, z.B. Radieschen zwischen Kopfsalat oder Kopfsalat zwischen Stabtomaten.
Bei Mischkulturen ist aber immer auf den besonderen Wuchscharakter der einzelnen Sorten zu achten, damit nicht eine Kultur von der anderen unterdrückt wird.
Für manche Gewürzkräuter braucht man keine eigenen Beete zu planen. So kann man Dill am besten zwischen Möhren oder auf den Gurkenbeet weitläufig aussäen.
Petersilie oder auch Gartenkresse nimmt man zum Einfassen von anderen Beeten. Die Kapuzinerkresse, von der man Blüten, Knospen Früchte und Blätter für Salate und als Gewürze verwenden kann, die eigentlich in keinen Garten fehlen sollte, eignet sich sehr gut zum beranken von einen Sichtschutz so dass für sie gar kein extra Platz benötigt wird.

Garten-Tipps Monat März

Von den Beeten werden Abdeckungen aus Reisig oder Mulch nun entfernt. Der Boden erwärmt sich bei direkter Sonneneinstrahlung schneller und trocknet besser ab.
Der Boden sollte im Frühjahr mit den Sauzahn oder den Krail möglichst tief gelockert werden. Umgegraben wird nur wenn es im Herbst versäumt wurde. Nach der Bodenvorbereitung wenn die Erde mit dem Rechen geglättet wurde, lässt man den Gartenboden vor der Aussaat einige Tage ruhen. Er muss sich wieder setzen, bevor mit den Aussaaten begonnen wird.
Der ideale Boden für den Gemüseanbau sollte bis 40 cm Tiefe locker und gut speicherfähig für Wasser und Nährstoffe sein. Schwere Lehmböden bessert man daher mit grobem Sand und Kompost auf. Leichte Sandböden reichert man dagegen mit lehmiger Erde und Kompost an, indem man das Material mit Spaten und Hacke gut einarbeitet.
Das Beet sollte nicht breiter als 1,20 m sein. Es muss von beiden Seiten aus gut bearbeitet werden können und bei dieser Breite kann man die Mitte des Beetes von beiden Seiten ohne Schwierigkeiten zum Säen und Pflanzen erreichen.
Breitere Beete erschweren diese Arbeiten und schmalere sind eigentlich Landverschwendung denn zwischen jedem Beet wird auch ein Weg von ca. 35 cm gebraucht.
Ist man schon etwas älter oder es geht bei der Beetbearbeitung wegen Rückenbeschwerden nicht mehr so gut voran, sollte man doch darüber nachdenken, ob nicht ein Hochbeet eine bessere Variante der Beetgestaltung wäre. Die Beetbreite wird beibehalten und die Länge kann je nach belieben 2,5m oder auch mehr betragen. Die Höhe sollte man für sich so bemessen das man ohne sich sehr zu bücken, die Beetfläche bequem bearbeiten kann. Die im Handel angebotenen Hochbeete aus Fertigteilen mit einer Höhe von 50cm sind für einen Erwachsenen eigentlich zu niedrig. Aus Brettern und Holzpfosten kann ein Hochbeet ganz nach Maß entstehen, das auch einige Jahre Regen und Wind standhält.  
Frühe Blüten in Töpfen, Schalen und fürs Blumenbeet.
Wenn man jetzt die vorgetriebenen bunten Frühjahrsblüher kauft, muss man daran denken dass sich die Pflanzen aus der Gärtnerei erst an die kühleren Temperaturen draußen gewöhnen müssen. Schön, in Töpfe, Schalen oder ins Freie gepflanzt, erfreuen sie uns mit ihren bunten Farben. Ein geschützter Standort ist am Anfang ratsam. Bei Frostgefahr muss man sie abdecken.

Erdbeeren

Sobald die Erde im Beet genügend abgetrocknet ist, kann man vertrocknete oder beschädigte Blätter der Erdbeeren abschneiden. Man muss dabei alle Pflanzen, die der Frost gelockert hat, wieder fest andrücken. Für eine üppige Blütenbildung versorgt man die Beeren nun mit Kompost oder Erdbeerdünger und deckt die Erde anschließend mit einer 3 bis 5 cm dicken Schicht Stroh oder gesiebten Rindenmulch ab.
Bauscheiben mulchen Unter jungen Bäumen und Beerensträuchern nicht hacken, sondern nur das Unkraut entfernen und den Boden vorsichtig etwas lockern. Beerensträucher und Himbeeren sind Flachwurzler Baumscheiben bei Bäumen und Sträuchern sollten man dann mit reifen Kompost mulchen.
Er versorgt die Wurzeln nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern regt auch das vielfältige Bodenleben an, was den Bäumen und Sträuchern zugute kommt.
Frühlingsboten bringen gute Laune

Farbenfrohe Tulpen,

leuchtende Narzissen, zierliche Blausternchen und Hyazinthen sorgen jetzt für Frühlingsstimmung. Doch während sich im Garten wahre Blütenfeuerwerke abspielen, präsentieren sich Balkon und Terrasse oft noch recht farblos. Arrangiert man farbenfrohe Zwiebelblumen mit Primeln, Bellis oder Stiefmütterchen im Topf oder Balkonkasten, holt man sich den Frühling direkt vor das Fenster. Nach der Blüte kann man die Zwiebel-Pflanzen ins Freie setzen.
 
 
Garten-Tipps Monat April
April1klein
 
Radieschen und anderen Gemüsesorten zu früher Ernte verhelfen:
 
Denn, Pflücksalat und Kopfsalat, Kohlrabi und Brokkoli entwickeln sich wesentlich schneller, wenn die Pflanzen mit Vlies abgedeckt werden. Die Erklärung ist einfach: Vlies ist wasserdurchlässig und atmungsaktiv. Dadurch entsteht ein ideales Wachstumsklima. Die Temperatur wird gleichmäßig um etwa 5 Grad erhöht. Das bedeutet einen Frostschutz bis minus 5 Grad bei spät noch auftretenden Nachtfrösten manchmal bis Mitte Mai. Es wird ein Wachstumsvorsprung von mindestens 14 Tage (!) bei allen Kulturen im Frühjahr erreicht.
Auch Erdbeeren können mit diesem Vlies zu einer etwas früheren Blüte gebracht werden. In der Blütezeit dann das Vlies aber wieder entfernen.
Bohnen, Kürbis, Zucchini und Freilandgurken im Gewächshaus oder auf dem Fensterbrett in Töpfchen aussäen. Bis Ende Mai hat man dann kräftige Pflanzen, die sich in den schon gut durch die Frühjahrssonne angewärmten Gartenboden schnell weiterentwickeln können.
Wer in seinem Glashaus Sommerblumen anzieht, sollte diese an milden Tagen ins Freie stellen oder alle Türen und Fenster öffnen, damit sie abhärten und sich an Wind und Regen gewöhnen. In kalten Nächten brauchen sie aber noch den Schutz des Hauses.
 
Auf gutes Pflanzmaterial achten
 
Als tolerant oder widerstandsfähig bezeichnet man Sorten die zwar von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden, dabei aber trotzdem vital bleiben und im Ertrag nicht wesentlich abfallen. Sie tolerieren aber meist nur einen leichten Befall.
Resistente Pflanzen sind dagegen vollkommen unempfindlich und werden auch bei massiven Auftreten der Erreger nicht oder nur sehr gering befallen. Deshalb bei allen Kulturen, sind es nun Gemüsearten, Obstgehölze, Trauben oder auch Rosen, immer sollte an erster Stelle auf resistente Sorten zurückgegriffen werden.
Sind diese Pflanzen oder Samen auch zuerst etwas teurer, so sparen wir doch Pflanzenschutzmittel ein und eine bessere Ernte, mit schmackhaften, gesunden Obst und Gemüse ist uns gewiss.
Hat man den Rosenschnitt versäumt, so sollte er schnell noch nachgeholt werden.
Beet- und Edelrosen kräftig zurückschneiden. Rosen auf ca. 25 cm einkürzen. Schneiden sollte man die Zweige ½ cm über einen nach außen gerichteten Auge.
Öfter blühende Strauchrosen bringt man durch einen kräftigen Rückschnitt aller Triebe um die Hälfte in Form.
 
Einmalblühende Kletterrosen und Ramblerrosen
 
blühen nur an mehrjährigen Trieben und werden im Frühjahr nicht geschnitten. Es werden nur kranke oder sehr alte Triebe entfernt,
um den jungen Neuaustrieb zu fördern.
 
Dahlien sollen etwas früher blühen! 
 
Dann jetzt schnell Dahlien aus den Keller holen, ausputzen, Beschädigtes entfernen und sehr große Knollen teilen. Über Nacht in einen Eimer Wasser legen und danach gleich in größere Blumentöpfe oder tiefe Schalen (je nach Größe) in Erde einpflanzen. Wenn man Dahlienknollen bereits Anfang April in Töpfe legt und ins Gewächshaus stellt, beginnen sie zu treiben und können sich entwickeln. Ende Mai werden die Dahlien mit einer Blätterhöhe von circa 20 bis 25 cm vorsichtig ins Beet gepflanzt. Zum Dank gibt es schon im Frühsommer die ersten Blüten. Auch fallen diese starken Pflanzen den gefräßigen Schnecken nicht mehr ganz zum Opfer.

 

Garten-Tipps Monat Mai

Schutz der Gemüsekulturen

Waren im letzten Jahr Möhren, Zwiebeln, Rettiche und Lauch mit Fraßgängen durchzogen und die halbe Ernte ist im Abfall gelandet. Will man aber auf diese Gemüsesorten im eigenen Garten nicht verzichten und hält man auch nicht viel von Pflanzenschutzmitteln im Gemüse.
Dann ist die einzige Wahl sich nach geeigneten Insektenabwehr- oder Spezialnetzen um zu schauen.
Gegen die Maden der Minierfliegen bei Lauch und Zwiebeln wird ein Spezialnetz mit einer Maschenweite von 0,8x 0,8 mm benötigt, bei Lauchmotte, Möhren- und Rettichfliege ist ein Schutznetz mit der Maschenweite von 1,35x 1,35 mm ausreichend.
Die Netze müssen sofort nach der Pflanzung aufgelegt werden und die Ränder sorgfältig in Boden eingegraben oder Bodendicht abgedeckt werden, nur so ist ein Zuzug der Schädlinge zu verhindern. Einsatzzeit ist von Frühjahr bis Herbst. Diese Netze haben eine gute Licht- Luft- und Wasserdurchlässigkeit, sind meist sehr robust und können im Garten über mehrere Jahre zum Einsatz kommen. Erhältlich sind sie im Spezialversand oder in Gartensendern.
Bevor man Pflanzen ins Beet setzt oder Gemüsesamen in die Erde bringt, sollte immer daran gedacht werden, wie die Fruchtfolge eingehalten werden kann. Auch das schützt vor einer Verbreitung von Schädlingen

Gurken fürs Gewächshaus,

dann aber sollten es unbedingt veredelte sein.
Veredelte Gurken und Tomaten gibt es beim Gärtner in der Nähe oder im Fach- und Versandhandel. Sie liegen zwar höher im Preis als die unveredelten Sorten, wachsen aber besonders kräftig und liefern um mindesten ein Drittel mehr Ertrag. Sie werden nicht so schnell von
Mehltau sowie Kraut- und Braunfäule befallen, bleiben dadurch vitaler und die Erntezeit kann sich bis in den späten Herbst hinziehen und oft machen nur die ersten Fröste diesen Pflanzen den Garaus. Eine gute Pflege ist natürlich vorausgesetzt.
Anfang Mai können Hausgurken und Tomaten ins Gewächshaus gepflanzt werden.
In kalten Nächten sollte man die Pflanzen aber noch mit Vlies abdecken. Sie lieben einen einen lockeren, warmen, humosen Boden, der Nährstoffe und Wasser gut speichern kann.
Tomaten im Freiland verlangen eine sonnige Lage und warmen humusreichen Boden.
Zum erfolgreichen Anbau gehören gut abgehärtete Pflanzen mit festen Topfballen.
Tomaten sollte man nicht vor den 20.Mai pflanzen. Der Boden muss schon gut erwärmt sein, denn nur dann wachsen die Tomaten ohne Stockung weiter. Zu empfehlen sind die Sorten Vanessa, Sportivo, Hildares, Tamina und die Cocktailtomate Picolino.Im Freiland ist der beste Schutz vor der Kraut- und Braunfäule, eine regensichere Überdachung.
Essiggurken, Einlege- und die Freilandsalatgurken gehören zu dem Wärme liebenden Gemüsearten. Sie sind aber weniger anspruchsvoll als unsere Schlangengurken die wir im Gewächshaus anbauen. Auf den meisten Böden wachsen die Freilandgurken recht gut, ungeeignet sind sehr leichte Böden, die Nährstoffe und Wasser nicht gut speichern können aber auch verdichtete Böden mit Staunässe.
Auch bei Freilandgurken sollte auf Sorten zurückgegriffen werden die nicht so schnell durch Mehltaupilze, oft schon bevor die Ernte richtig begonnen hat, ihr Dasein aufgeben.
Übrigens regt der Verzehr von Gurken die Nieren- und Blasentätigkeit an, sie fördern die Verdauung und wirken blutreinigend. Für Kalorienbewusste sind sie ganz einfach der frische Snack zwischen durch. Tomaten haben einen hohen Gehalt an Vitamin A,C und Kalzium Laut Untersuchungen beugt der regelmäßige Verzehr Herz- und Krebserkrankungen vor Knollensellerie bevorzugt feuchte, humose Böden mit organischer Düngung.
Ein Anbau nach Wurzelgemüse ist zu vermeiden. Will man keine Schosser haben, darf erst nach den 15. Mai gepflanzt werden .Große glatte Knollen kann man nur ernten wenn die Pflanze so flach wie möglich gesetzt wird. Beim Kauf von Jungpflanzen auf kräftige gedrungene Pflanzen achten.
Salat, Lauch und Kohlrabi auspflanzen. Daran denken, Salat hoch pflanzen. Die Blattbasis sollte den Boden nicht berühren, sonst kann der Wurzelansatz faulen.
Lauch tief in Rillen setzen, später etwas anhäufeln, damit die Schäfte lang und weiß werden.
Der Reihenabstand soll 30 cm betragen. Je Beet (120 cm) pflanzt man 4 Reihen. Auf der Reihe genügt ein Abstand von 15 cm.
Ab Mai-Mitte können Buschbohnen und Stangenbohnen ausgelegt werden.
In Dippelsaat gelegte Buschbohnen bleiben bei regenreichen Wetter gesünder als die in Horsten.
Die in Töpfchen vorgezogenen Bohnen pflanzen wir erst Ende Mai oder gleich Anfang Juni aus.

Kürbisse- Sie mögen es schön warm.

Die Aussaat der Kürbisse und Zucchini im Freien sollte man frühestens Mitte und das Pflanzen erst ab Ende Mai vornehmen. Kürbisse gedeihen an jeder sonnigen Stelle auf nährstoffreichen, tiefgründigen, humosen Boden. Der Pflanzabstand bei dem Speisekürbis Hokkaido Uchiki Kuri sollte 1,50 x 1,00 m betragen. Er ist besonders schmackhaft sehr reich an Karotin, erinnert im Geschmack etwas an Esskastanien. Alle Kürbisarten benötigen ausreichend Platz und im Sommer viel Feuchtigkeit.
Saatbänder für Garten und BalkonMöhren, Radieschen, Salatwiese, Kräuter oder Blumen mit Saatbändern gelingt die Aussaat immer und ohne Probleme, denn in den umweltfreundlichen Papierstreifen ist der Samen gleich im richtigen Abstand vorgesät. Umpflanzen und mühsames Vereinzeln kann man sich damit sparen. In eine Rille legen, gut angießen und feucht halten. Blumen- Saatbänder sind ideal für Balkonkästen oder auch als Einfassung an Wegen und Beeten.
Bunte Klettermaxe und einjährige Sommerblumen mit viel Scharm Nach dem Abräumen der verblühten Zwiebelblumen Ende Mai werden die vorgezogenen Einjährigen in die verbliebenen Lücken gepflanzt oder schnell wachsende ausgesät.
Die Auswahl ist groß und jedes Jahr kommen neue Züchtungen hinzu. Anders als Stauden müssen sie zwar jedes Jahr wieder neu ausgesät werden, dafür entwickeln sie sich aber schnell und blühen bei guter Versorgung mit Wasser und Nährstoffen den ganzen Sommer, sogar oft bis in den späten Herbst hinein.
An Gittern, Wänden und Zäunen hangeln sich Prunkwinden, Duftwicken, Kapuzinerkresse oder auch Zierkürbisse und Feuerbohne empor. Man kann sie direkt an Ort- und Stelle säen.
Die Schling- und Kletterpflanzen sehen nicht nur gut aus, sie schützen auch vor neugierigen Blicken und halten kühle Winde von Sitzplätzen fern.
 
Unbedingt an Nützlinge im Garten denken.
 
Bunte Blumenmischungen mit einfach blühenden Sorten, locken nicht nur farbenfrohe Schmetterlinge herbei, sondern auch Nützlinge wie Bienen, Hummeln und heimische Singvögel. Sie bieten Lebensraum und Nahrung für Schwebfliegen, Florfliegen, Marienkäfer und Laufkäfer, die große Mengen von Blattläusen, Milben, Raupen und anderen Schadinsekten verzehren.
 
Gurken und Tomaten pflegen
 
Gewächshäuser müssen an heißen Tagen gut gelüftet werden. Die Lufttemperatur bei Gurken, Tomaten und Paprika sollte 30°C nicht überschreiten, steigen die Temperaturen höher, können die Pflanzen dauerhaften Schaden nehmen. Vor allem Gurken mit ihren großen Blättern verbrauchen dann mehr Wasser als ihr Wurzelwerk so schnell nachliefern kann. Wenn Lüften im Hochsommer nicht mehr ausreicht, um die Temperaturen im Optimum von etwa 28 bis 30°C zu halten und um bei starker Sonneneinstrahlung Blattverbrennungen zu vermeiden muss man schattieren. Am besten eignen sich dazu spezielle Schattengewebe das nur einen Teil des Sonnenlichts durchlässt.
Tomaten und Gurken benötigen bei warmer Witterung tägliche Wassergaben. Die Blätter der Pflanzen die in Bodennähe wachsen, werden beim Gießen oft befeuchtet. Damit sich keine Pilzkrankheiten ansiedeln, entfernt man die untersten 3 bis 4 Blätter.
Tomaten kann man zwischen den Pflanzen mit Stroh mulchen (verbessert das Bodenklima).
Damit die Blüten bestäubt werden, empfiehlt es sich, die Pflanzen regelmäßig vorsichtig zu schütteln. Damit löst sich der Blütenpollen und kann auf andere Blüten übertragen werden. Neben dem Anbinden, darf man das Ausgeizen nicht vergessen. Man kneift alle frisch sprießenden Seitentriebe aus den Blattachseln aus Buschtomaten sind recht pflegeleicht, sie verzweigen sich mit mehreren Trieben und wachsen nur begrenzt in die Höhe. Bei Sorten wie Rotkäppchen und Rentita ist das Ausgeizen und Hochbinden nicht nötig. Man sollte sie auf keinen Fall über das Laub wässern . Um sie vor Braunfäule zu schützen wäre auch für Buschtomaten ein Tomatendach angebracht. Man sollte die Tomatenpflanzen mit einem kaliumbetonten und magnesiumhaltigen Dünger versorgen.
 
Fruchtwechsel beachten
 
Nach der ersten Ernte sollte man an gleicher Stelle kein Gemüse derselben Pflanzenfamilie setzen. Pflanzenkrankheiten können sonst leicht übertragen werden oder der Boden wird ausgelaugt. So sollte auf Radieschen oder Rettiche keine Kreuzblütler wie Kohl und Rüben folgen, auf Karotten keine Doldenblütler wie Petersilie oder Pastinaken.
Über kurz oder lang leiden unsere intensiv genutzten Gärten an winzigen Bodenparasiten.
Möhren werden beinig, Rosen wollen nicht mehr blühen, in Erdbeerbeeten zeigt sich Kümmerwuchs, Porree, Zwiebeln und Sellerie haben dicke Wurzelbärte, Bohnen, Blumenzwiebeln und Obstgehölze wollen nicht mehr wachsen. Boden- oder Wurzelälchen (Nematoden) sind u. a. für die Bodenmüdigkeit verantwortlich. Natürliche Feindpflanzen der winzigen Würmer sind einige Sommerblumen wie Tagetes und Ringelblume.
Man kann sie zwischen die Gemüsereihen, in bunte Blumenrabatten oder unter Obstbäume pflanzen.
Empfehlung: Vor jeder Neupflanzung von Obst, Rosen oder Erdbeeren Tagetes `Single Gold als Gründüngung aussäen. Magisch angezogen von den üppig wachsenden Pflanzen dringen die Erreger in die Wurzeln ein und werden dort innerhalb von ca. drei Monaten vernichtet. 
 
Hacken ist wichtig
 
Wenn man regelmäßig die obere Bodenschicht auflockert, werden Unkräuter in Grenzen gehalten und auch der Boden bleibt längere Zeit feucht, da die Verdunstung aus dem Boden erschwert wird. Hacken ist vor allem bei schweren lehmigen Böden wichtig, da sie nach Regen zum Verkrusten neigen.
 
Obst braucht viel Wasser
 
Für das Wachstum von gesunden Früchten benötigen Obstgehölze jetzt viel Wasser.
Regnet es nicht genug, sollte man mit Schlauch oder Kanne aushelfen. Junge Obstbäume und Beerenobst mit flacher Wurzel brauchen zusätzliche Wassergaben. Bei längerer Trockenheit wären 20 bis 30 Liter je qm im Abstand von acht Tagen nötig.
Lockert man den Boden um die Obstgehölze (Baumscheibe) nach Regenfällen oder dem Wässern flach und mulcht danach mit angetrockneten Grasschnitt , bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden.
Bis zum Ende der Ernte benötigen die Erdbeerpflanzen extra Wassergaben. Man gießt bei Trockenheit alle 4 bis 5 Tage kräftig. Erdbeeren noch vor den reifen der Früchte mit Stroh unterfüttern, sie liegen trockener und erkranken seltener an Grauschimmel.
 
Säulenäpfel schneiden
 
Ballerinas sind extrem schlank wachsende Apfelbäumchen. Meist kommen sie ganz ohne Schnitt aus. Durch Züchtung haben sie nur 40 bis 60 cm Durchmesser und erreichen eine Höhe von 3 Meter. Die Bäume bilden das Fruchtholz direkt am Stamm Alle längeren Triebe müssen deshalb im Sommer entfernt werden. So fließen mehr Nährstoffe in die Früchte und die Bildung von neuen Fruchtholz wird gefördert.
 
Bei Schorfbefall
an Kernobst sollte mit der Behandlung begonnen werden, wenn die Blättchen gerade frisch sprießen, wenn sich der Apfelbaum im so genannten Mausohrstadium befindet. Zur Spritzung kann man Celaflor Pilzfrei Ectivo verwenden. Bei anhaltenden feuchten Frühjahrswetter muss die Behandlung im Abstand von 10 Tagen wiederholt werden.

  AprilMai2klein

 
 
Monat Juni
 
Wespen sind nützlich
 
Unsere Wespen sind nicht nur lästig. Rund 500 wilde Wespenarten jagen Fliegen und Raupen und helfen bei der Blütenbestäubung. Man muss sie nicht bekämpfen, viele Arten sind ohnehin schon selten. Selbstverständlich sollten Insektenvölker nicht gestört oder sogar mutwillig zerstört werden. Es ist klar dass die Tiere dann alles tun, um ihre Brut zu verteidigen. Mit etwas Sicherheitsabstand von einigen Metern lässt sich in der Regel sogar mit Hornissen für einen Sommer in Nachbarschaft leben. Ein Hornissenvolk existiert z. B. nur wenige Monate. Am Ende des Sommers schlüpfen die neuen Königinnen, die sich nach dem so genannten Hochzeitsflug Reserven für den Winter anfressen, um dann an geschützten Orten zu überwintern. Alte Nester werden im nächsten Frühjahr nicht wieder besiedelt.
Personen mit Allergien gegen Insektenstiche und bei Kleinkindern ist natürlich mehr als die übliche Vorsicht anzuraten.
 
Bienen schützen
 
Eine Mischung verschiedener nicht bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel kann beim Ausbringen die Bienen dennoch gefährden. Durch Besprühen mit Wasser können Bienen durch Unterkühlung Schaden nehmen. Pflanzenbehandlungen sollte man erst nach der Hauptflugzeit der Bienen früh morgens oder am Abend vornehmen.
Auch beim gießen sollte darauf geachtet werden, nur am frühen Morgen oder abends die Gartenkulturen mit Wasser versorgen, aber nie direkt auf die Pflanzen geben, sondern nur die Erde befeuchten.
 

Garten-Tipps Monat Juli

Gewächshauskulturen, Pflege ist wichtig, durch wenig Aufwand, gute Ernte

Bei Gurken und Tomaten sind im Juli regelmäßiges gießen und düngen neben dem Ausgeizen der Seitentriebe aus den Blattachsen bei den Tomaten und einkürzen der Seitentriebe nach dem 2. Fruchtansatz bei den Gewächshausgurken die wichtigsten Arbeiten und sollten regelmäßig durchgeführt werdenStammfrüchte dürfen nicht zu lange an den Pflanzen belassen und mit ca. 20 bis 25 cm Länge geerntet werden, sonst kann es passieren dass die Gurkenpflanze einen Teil der Folgefrüchte im Jugendstadium nicht mehr ernähren kann. Die Früchtchen werden gelb und sterben ab.
Auch nach Schädlingen sollte man die Blätter und Triebe der Gewächshauskulturen regelmäßig untersuchen. Paprikapflanzen werden z. B. gerne von Blattläusen befallen und Gurken haben oft unter Spinnmilben zu leiden. Geeignete Pflanzenschutzmittel sind im Fachmärkten erhältlich, wobei die Anwendungs - Hinweise immer gut durchgelesen und genau beachtet werden sollten. So darf man Spritzungen gegen Schädlinge nur abends oder an trüben Tagen durchführen Im Freiland, Kohlrabi, Wirsing und Kohl vor Weißer Fliege schützen Stößt man im Gemüsebeet an Kohlpflanzen, kann es sein, das eine Wolke an kleinen Insekten mit weißen Flügelchen aufstäubt, dann sind die Pflanzen schon stark mit der weißen Fliege befallen. Bekämpfen kann man sie z.B.mit Neudosan Blattlausfrei und Spruzit Schädlingsfrei von Neudorf oder Schädlingsfrei Calypso von Bayer.
Bei der Bekämpfung von Schädlingen, ob an Gemüsepflanzen oder Zierpflanzen z. B. Rosen, immer nur bei stärkerem Befall mit Blattläusen auf Mittel zurückgreifen die Bienen, Florfliegen, Marienkäfer, Schlupfwespen und Schwebfliegen schützen, denn diese Nützlinge vertilgen Unmengen von Schädlingen oft von uns ganz unbemerkt. Und gerade im diesem Frühjahr, trocken und warm, gab es Blattläuse in Masse! Aber auch noch nie habe ich so viel fleißige, kleinen Helfer und ihre Larven bei ihrer Arbeit, den vertilgen von Blattläusen zuschauen können.
Gemüse, aus eigenem Anbau nicht nur eine Beilage zu Speisen sondern auch sehr gesund!
und Vitamin C eine sehr gesunde Knabberei für zwischendurch. Seine Inhaltstoffe schützen vor Infektionen und senken den Cholesterinspiegel.
Bei Herbst- und Winterrettichen beginnt ab Anfang Juli die Aussaat.
Die Pflanzen benötigen je nach Sorte bis zur Ernte eine Entwicklungszeit von 80 bis 100 Tagen. Bei Trockenheit die Beete von Anfang an, immer gut Feucht halten.
Rettich und Radieschen sind ein sehr gesundes Gemüse. Ob einfach auf dem Butterbrot oder in gemischten Salaten, einfach lecker. Die länglichen, ovalen oder runden Knollen enthalten viel Vitamin C, Folsäure und Kalium. Die Würze verleiht das Allyl Senföl und ist sehr gesund.
Sie fördern die Verdauung und beugen Krebs- und Herzerkrankungen vor. Ein guter Grund schnell noch ein Radieschenbeet anzulegen. Die kleinen roten Sommerradieschen kann man schon in 4 bis 5 Wochen ernten.

Gemüse

Sellerie darf nicht im Wachstum stocken, darum muss man auf Gießen großen Wert legen.
Kalireiche Volldünger tragen zur Haltbarkeit der Knollen im Winter bei.
Kohlrabi können bei dem Wechsel von Trockenheit und großer Feuchtigkeit reißen, darum regelmäßig bei zu trockenem Wetter gießen.
Rote Rüben können auch jetzt noch ausgesät werden. Man kann sie dann im Oktober ernten und einlagern. Die Rübchen haben eine Kulturzeit von ca. zweieinhalb Monaten sind dann nicht so groß, aber besonders zart und vom guten Geschmack.
Bei allen Kohlarten auf die Raupen des Kohlweißlings achten. Man kann sie leicht absammeln und muss kein Pflanzenschutz-Mittel ausbringen.

Düngen

Rhabarber sollte im Juli noch einmal gedüngt werden, damit sorgt man für eine gute Ernte im nächsten Jahr. Kompost um die Pflanzen verteilen oder 20g Volldünger je qm Anbaufläche ausbringen, flach einhacken und anschließend gut gießen.

Rosen

Auch unsere Königin unter den Blumen bekommt im Juli die letzte Düngergabe.
Man verwendet einen kalireichen Volldünger, bei dem der Stickstoffgehalt gering ist, damit die Rosentriebe bis zum Herbst gut ausreifen. Beim Gießen darf man auf keinen Fall die Blätter benetzen, da dies die Ausbreitung von Blattkrankheiten wie Sternrußtau und Echtem Mehltau fördert. Bei anfälligen Sorten sollte man zur Vorbeugung regelmäßig Spritzungen mit Pflanzenstärkungsmitteln wie Neudo-Vital oder Saprol-S durchführen. Auch Brennnesseljauche stärkt die Widerstandsfähigkeit unserer Lieblingsblumen gegen Pilzkrankheiten. Duaxo Rosen-Pilzfrei wirkt bei Rosenrost, Sternrußtau und Echten Mehltau.
Die verblühten Blüten öfter blühender Rosen sollte man immer sofort entfernen. Neupflanzungen von Topfware können den ganzen Sommer vorgenommen werden.
Wurzelenden nur ganz vorsichtig etwas auseinander zupfen, aber darauf achten das der Wurzelballen nicht zerfällt. In gut gelockerten mit etwas reifen Kompost angereicherten Boden, an einem sonnigen Platz einpflanzen und gut wässern.
Bei Wildtrieben die Erde um den Stock vorsichtig etwas entfernen und den Wildtrieb an der Basis ganz abschneiden. Erde danach wieder über die Wurzel geben und bei Trockenheit wässern.
Im Sommer sehen Rosen manchmal schon sehr mitgenommen aus.
Daran sind Pilzkrankheiten, Spinnmilben und Blattläuse schuld.
Beim echten Mehltau sind Blätter und Blütenknospen mit einem weißen Belag überzogen.
Die Blätter rollen sich ein. Befallene Triebe zurückschneiden.
Falscher Mehltau: Es zeigen sich rot-braun-violette Flecken mit glatten Rändern Sternrußtau: Dunkle runde, an den Rand ausgefranste Flecken zeigen sich auf den Blättern.
Die Blätter werden gelb und fallen ab. Blätter absammeln und im Abfall entsorgen Beim Rosenrost wird die Blattunterseite mit erst orangenen, später dunklen Pusteln befallen.
Auf der Blattoberseite zeigen sich gelblich- rötliche kleine Flecken.
Grauschimmel befällt die Blütenblätter. Sie verbräunen und es zeigt sich grauer Schimmel, auch auf den Trieben und Blättern.
Bei Grauschimmel befallene Blüten, Blätter und Triebe sofort entfernen.
Bei jährlich wiederkehrendem sehr starken auftreten der Pilzerkrankungen sollte schon frühzeitig vorbeugend ein Pilzmittel eingesetzt werden.

Hortensien

Rosa oder Blau
Blaue Hortensien sind bei uns Kleingärtnern besonders beliebt, doch nach wenigen Jahren bringen die meisten Pflanzen nur noch rosa Blüten hervor. Nur in saurem Boden mit niedrigen ph-Wert um 4,5 und ausreichender Versorgung der Pflanzen mit Ammoniakalaun bekommt man in der Apotheke, tragen die Blüten die schöne blaue Farbe die uns so gut gefällt. Auch in Gartenmärkten bekommt man z.B. Hortensia Blau das dem Gießwasser zugesetzt wird ein Produkt das die blaue Farbe fördert.
                                                                                                                                
Die Ziersträucher mögen und wachsen in nährstoffreichen und feuchten Böden recht gut. Wenn man den richtigen Schnitt durchführt, kann man sich lange an den Blüten erfreuen.
Ein früher Rückschnitt Ende Februar lässt den Sträuchern genug Zeit um kräftige Triebe zu bilden und fördert eine gute Blütenbildung.
Hat man den Schnitt einige Jahre vernachlässigt, sollte man nun durch einen beherzten Schnitt bis in das alte Holz, den Strauch zu einer Bildung neuer Triebe anregen.

Bauern - Hortensie

Hydrangea macrophylla brauchen für viele Blüten einen regelmäßigen Schnitt
im Frühjahr Alte, kranke und auchAprilMaiBortensilie1AprilMaiBortensilie2 blühfaule Zweige werden bodennah entfernt. Die alten, abgestorbenen Blüten abgeschnitten.

 

 

 

 

 

Rispen-Hortensie

AprilMaiBortensilie3
 
 
Hydrangea paniculata haben starke Gerüstäste mit vielen Verzweigungen.
Aus diesem wachsen jedes Jahr neue Rispen mit schönen Blüten.
Geschnitten wird bis in die verholzten Äste, dabei müssen aber Knospen bleiben.
Alte und abgestorbene Zweige entfernen. Einige Zweige stark in das alte Holz schneiden um die unteren Knospen zu einen neuen austreiben zu bringen.

 

Schneeball-Hortensien

Hydrangea arborescens blühen jedes Jahr willig, wurde der Schnitt auch einige Zeit vernachlässigt. Der Schnitt jedes Jahr erhöht die Blütenanzahl und hält die Pflanze länger vital. Alle Zweige auf die Hälfte zurück schneiden und alte und abgestorbene Triebe entfernen.

 

Garten-Tipps Monat August

Schmackhaftes im Spätsommer

für gesunde Salate Gemüsesorten mit kurzer Kulturdauer, wie Radieschen, Pflücksalat, Radicchio und Rucola kann man jetzt noch in den Boden bringen. Auf frei werdende Kulturflächen oder wenn sich im Gemüsebeet durch abernten größere Lücken bilden sind sie dort eingepflanzt gute Lückenfüller.
Feldsalat z. B. lockert unseren Gartenboden, durch die weitere Kulturfolge wird neues Unkraut unterdrückt und sobald die Blattrosetten groß genug sind, ergeben sie einen leckeren Salat.
Durch die Fruchtbildung bei Brokkoli, Kohl und Kohlrabi benötigen die Pflanzen mehr Wasser. Sollte es wärmer sein und über einige Tage trockener ist wässern jetzt deshalb besonders wichtig.
Regnet es aber häufig sollte man öfter mal zur Hacke greifen, um den Boden zwischen den Pflanzen zu lockern und das Wachstum von Unkraut verhindern.
Bei Tomaten im Gewächshaus muss man auf gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit achten, die Früchte können sonst platzen. Auch wenn die Temperatur nur etwas über 20 Grad steigt sollte gelüftet werden. Auch auf die Salatgurken muss im Gewächshaus weiter geachtet werden.
Die Seitentriebe nach zwei Fruchtansätzen kappen und noch einmal etwas Dünger in das Gieswasser geben.
Sind die Pflanzen mit Spinnmilben befallen, das sind winzig kleine Tierchen, die sich im Gewächshaus sehr wohl fühlen und an den Blättern saugen. Sie vermehren sich in ungeheurer Schnelligkeit und können den Pflanzenbestand in kurzer Zeit zum Absterben bringen.
Die Spinnmilben sitzen an der Blattunterseite und sind fast nur mit einer Lupe zu erkennen.
Frühzeitiges Erkennen ist die beste Möglichkeit diesen Schädling zu bekämpfen und in Grenzen zuhalten. Sind an der Pflanze Blätter schon stärker befallen, müssen sie entfernt werden. Schädlingsfrei Naturen oder Neudosan Neu gespritzt, dezimiert die Schädlinge, müssen aber falls der Befall wieder zunimmt, erneut zum Einsatz kommen.
Der Einsatz von Raubmilben ist eine sichere Methode. Der Nützling ist ein natürlicher Feind der Spinnmilben und vernichtet sie und ihre Eier. In Gartenmärkten können sie über Gutscheine erworben werden und müssen sofort bei Befallsbeginn bestellt und eingesetzt werden.
Gegen die weiße Fliege kommen die gleichen Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz.
Auch hier gibt es einen kleinen Helfer, die Schlupfwespe. Auch hier ist der Bezug über den Gartenfachmarkt möglich.  
Die schlimmste Krankheit im Gurkenanbau ist der falsche Mehltau. Er tritt fast im jeden Jahr auf. Auf den Blättern zeigen sich gelbbräunliche Flecken, an der Blattunterseite findet man manchmal auch einen graubraunen Sporenrasen. Diese Pilzkrankheit breitet sich schnell aus, und kann den Gurkenbestand in wenigen Tagen zum Absterben bringen. Spezialpilzfrei Aliette ist, rechtzeitig angewendet, bei Befallsbeginn ein Mittel mit gutem Erfolg. Eine Wartezeit von vier Tagen muss eingehalten werden.
Der echte Mehltau, erkennbar an den typischen mehlartigen Belag auf der Blattoberseite tritt verstärkt bei heißen, trocken Wetter auf. Mit Bio Blatt Mehltaumittel oder Netzschwefel sofort eingesetzt bei Befallsbeginn kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

 

Garten-Tipps Monat August

Das Laub der Zwiebeln muss man erst anwelken lassen, bevor sie vom Beet genommen werden. Sind die Zwiebeln noch nicht soweit, sollte das Laub zur Reifebeschleunigung aber nicht umgeknickt werden. Ist das Laub umgefallen und der richtige Erntezeitpunkt ist erreicht lässt man die Zwiebeln bei regnerischen Wetter nicht länger auf den Beet liegen sondern gibt sie zum antrocknen an einen luftigen regensicheren Platz.

Ist das Laub abgetrocknet nur die gesunden, unbeschädigten Zwiebeln sauber in Holzkisten legen. Je nach Sorte sind die Zwiebeln dann besonders gut im Geschmack und lassen sich bestens an einem luftigen kühlen Ort einlagern.    

Übrigens sind Zwiebeln für unsere Gesundheit von hohem Wert. Sie rühren uns nicht nur zu Tränen, sie sind auch stark keimtötend, senken Blutdruck und Cholesterin, fördern die Verdauung und beugen somit Kreislauf- und Herzerkrankungen vor.

Kräuter ernten

An sonnigen Tagen kann man jetzt Kräuter für Tee und Gewürze schneiden.
Man hängt sie an einen schattigen, luftigen trockenen Platz auf. In der Sonne würden sie zwar schneller trocknen, aber viel von ihrem Aroma verlieren Die getrockneten Tees und Kräuter in Schraubgläsern oder Dosen an einen dunklen Platz aufbewahren

Erdbeeren pflanzen

Im August ist die beste Zeit neue Erdbeerbeete anzulegen. Daran denken, Erdbeeren dürfen erst nach vier Jahren wieder auf das gleiche Beet und nicht zu tief pflanzen. Die Herzknospe muss leicht aus dem Boden herausschauen. Bei den abgeernteten Erdbeerbeten sollten kranke Pflanzen oder abgeschnittenes Blattwerk in den Hausmüll entsorgt werden. Nach den säubern der Beete hacken und Kompost einarbeiten. Erdbeerableger die nicht benötigt werden, von den Pflanzen abtrennen.

Kirschen

sollten und können jetzt ausgelichtet oder in der Höhe zurückgenommen werden.
Bei Kirschen ist die Ernte nun abgeschlossen und es kann ein Sommerschnitt durchgeführt werden. Sauerkirschen benötigen einen starken Schnitt. Die beliebte Schattenmorelle neigt dazu, überhängende lange Triebe zu bilden. Diese Peitschentriebe kürzt man sehr stark ein, damit sich neue Fruchttriebe bilden können.

Himbeeren

Nach der Ernte werden Himbeerruten sofort bodennah abgeschnitten. Man kann so der Rutenkrankheit etwas vorbeugen. Nur 6 bis 8 Jungruten pro Meter stehen lassen.

Johannisbeeren

Sind Johannisbeeren von der Blattfallkrankheit oder den Johannisbeersäulenrost befallen muss man alle Blätter entfernen und in den Hausmüll entsorgen. Nur so kann man verhindern das es im nächsten Jahr zu einer Neuinfektion kommt. Bei besonders starken Befall sollte man nach der Ernte ein Pflanzenschutzmittel anwenden.

Rosen

Rosen in Containern können ganzjährig gepflanzt werden.
Rosen bilden Wurzeln aus, die tief in den Boden gehen und überstehen kurzzeitige trockene Perioden recht gut. Stehen sie aber in sandigen Böden oder auch bei einer längeren Trockenzeit muss gewässert werden. Eine Kaliumdüngung kann Anfang August noch vorgenommen werden. Sie fördert die Festigkeit des Gewebes in den Rosentrieben.
Wildtriebe sind oft starkwüchsiger als die Edelsorte. Man sollte sie immer sofort entfernen.
Den Wurzelhals der Rose freilegen und den Wildtrieb an der Ansatzstelle abschneiden.
Bei häufigen Regen und ungünstigen Standorten werden Rosen oft von Pilzkrankheiten wie...

Fallobst

Äpfel, die vorzeitig von den Bäumen fallen, sind mit Obstmaden befallen. Man sollte sie laufend aufsammeln. Die Maden kriechen sonst zum Baum zurück und befallen weitere Früchte oder sie verpuppen sich und legen neue Eier ab.

Grasmilben

Gegen diese Plagegeister kann man mit Schädlingsfrei Naturen oder Schädlingsfrei Neem vorgehen. Rasen öfter schneiden.

Rückschnitt

Im August kann man einen letzten Rückschnitt bei immergrünen Pflanzen wie Buchs Eibe oder Zypresse vornehmen. Man soll aber nur bei bedecktem Wetter schneiden.
Die Spitzen werden sonst braun und sehen unschön aus.

Kleiner Beutejäger

Die Schwebfliege wird oft für eine kleine Wespe gehalten. Die 10 bis 14 mm großen Fliegen fallen durch ihren Zickzack-Flug auf. Die Larven ernähren sich meistens von Blattläusen. Zur Förderung dieser Nützlinge im Garten muss man Ringelblumen und Gewürzkräuter pflanzen. Eine kleine Ecke im Garten sollte man immer mit einfachblühenden Sommerblumen und Kräutern anlegen, um Nützlinge zu fördern.

 

Garten-Tipps Monat September

Kranke Himbeerruten

Abgetragene Himbeerruten sollten gleich nach der Ernte abgeschnitten werden. Wenn sich die Himbeerrutenkrankheit im Beet eingenistet hat, ist e s besser an einem anderen Standort im Garten neue Ruten zu pflanzen. Den Boden vorher gut lockern und mit Humus versorgen.
Nach den pflanzen den Boden tüchtig wässern mit organischen Mulchmaterial abdecken, das erhält die gleichmäßige Bodenfeuchte, unterdrückt Unkräuter und fördert das schnelle anwachsen neu gesetzter Ruten. Die kranken Pflanzenteile sollten aber sofort aus dem Garten entfernt und im Hausmüll entsorgt werden

Kranke Zwiebeln,

in den Müll geben Zwiebeln sollte man schon bei der Ernte sortieren. Zwiebelabfälle und Ernterückstände darf man nicht auf den Kompost geben. Es können sonst bodenbürtige Schaderreger überdauern, die dann mit den Kompost im ganzen Garten verteilt werden.

Fallobst,

oft zu sehen, liegt zu lange unter den Bäumen in den Gärten Fallobst sollte man immer sofort aufsammeln, man vermindert so die Ausbreitung von Monilia-Fruchtfäule die nach dem feuchten Wetter an vielen Bäumen zu sehen ist.
Befallene Früchte am besten schon aus den Bäumen entfernen, in einer Gartenecke vergraben oder am besten ab in die Mülltonne

Schädlinge im Gewächshaus

Im Gewächshaus können jetzt noch Schädlinge wie Spinnmilben und Blattläuse die Pflanzen von Paprika, Gurke und Tomate befallen. Schädlingsfrei Naturen is  ein umweltfreundliches Mittel mit dem Wirkstoff Rapsöl, damit kann der Befall eingedämmt werden und es müssen keine langen Wartezeiten eingehalten werden. Gerade bei Gurken kann, wenn das Wetter im Spätsommer noch mitspielt, die Ernte verlängert werden. Sind die Tomaten mit Pilzkrankheiten befallen, die Blätter am besten ganz entfernen. Die gesunden Früchte wachsen dann zwar kaum noch, werden aber zum großen Teil noch reif.  
Tomatenblüten an den Pflanzen im Gewächshaus entfernen Blüten die jetzt noch an den Haustomaten wachsen, werden kaum noch reife Früchte bilden.
Sie können ausgekniffen werden und verbrauchen nicht unnötig Nährstoffe. Die Früchte die noch an der Pflanze verbleiben werden nun schöner und größer.
Darauf achten, wachsende Früchte brauchen auch jetzt noch ausreichende, gleichmäßige Feuchtigkeit im Boden. Mal trocken mal nass, da platzen die Tomaten gerne. Anfang des Monats kann man als Dünger z.B: noch einmal Brennnesseljauche geben.

Erdbeeren

Neu angelegte Erdbeerbeete darf man nicht vernachlässigen. Bei Trockenheit gießen und Unkraut entfernen.
Schwarze Johannisbeeren leiden oft unter Johannisbeersäulenrost Die Johannisbeersorten Titania, Leandra und auch Ometa sind wenig anfällig oder sogar widerstandsfähig gegen Säulenrost und Knospengallmilben.
Aber wie wäre es einmal einen Strauch Jostabeeren in den Garten zu pflanzen. Diese Beeren sind Kreuzungen aus Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Die Sorten Jogranda und Jostine sind gesunde und robuste Beerensträucher mit gutem Aroma nach Schwarzer Johannisbeere und werden von Rost und Gallmilben nicht befallen.

Süßkirschen richtig schneiden

Oft sind die Bäume der Süßkirschen in den Kleingärten viel zu hoch. Man kann die Früchte schon lange nicht mehr ernten. Unsere Vögel freuen sich zwar sehr darüber, aber muss der Baum dann doch geschnitten werden, kann es bei so hohen Bäumen auch leicht einmal zu Unfällen kommen, oder der Fachmann muss ran und dann wird es gleich teuer.
Der Sommerschnitt hemmt den Wuchs des Baumes, was man bei stark wachsenden Kirschen ja auch erreichen will. Dem Baum wird erst einmal Kraft genommen. Den Baum auslichten, aber eine hohe Krone nach und nach verteilt auf zwei, drei Jahre auf die gewünschte Höhe zurücksetzen. Immer darauf achten, dass in der Nähe der Schnittstellen auch noch Zweige mit Knospen sind und der Baum innen nicht total verkahlt, denn Kirschen haben ein geringeres Regenerationsvermögen als z.B. Äpfel.

Nun ist wieder Pflanzzeit für Stauden und Zwiebelblumen

Bei Zwiebelblumen gibt es eine einfache Faustregel zur Pflanztiefe: Die Zwiebel wird doppelt so hoch mit Erde bedeckt, wie sie selbst auch hoch ist. Es gibt einige Ausnahmen wie die Madonnenlilie oder die Steppenkerze. Hat man sehr sandigen Boden, sollte etwas tiefer gepflanzt werden.
Für das Verwildern im Rasen sind besonders die Krokusse und Blausterne geeignet.
Vor oder zwischen Bäumen und Sträuchern machen sich Schneeklöckchen, Winterlinge, Märzenbecher, Anemonen, Blausterne und botanische Tulpen sehr gut.
Iris siberica und Schachbrettblume mögen den etwas feuchteren Standort und passen gut an den Rand von Gartenteichen.
Für Steingärten mit trockenen, warmen Boden sind Zwergnarzissen, Hundszahnlilien und botanische Tulpen sehr schön.
Stauden, die viel Sonne lieben, auf den richtigen Platz kommt es an Will man ein neues Staudenbeet anlegen sollte man auf die unterschiedlichen Standortansprüche der Pflanzen achten. Lockerer Gartenboden mit viel Humus in sonniger Lage ist für diese Stauden wichtig. Hohe Stauden kommen in den Hintergrund des Blumenbeetes. Dann werden die mittelhohen und die niedrigen Stauden gesetzt. Die niedrigen Pflanzen an den Rand des Beetes als Abschluss. Man sollte nicht zu dicht pflanzen.
Niedrige Pflanzen brauchen einen Abstand von 15 bis 25 cm, für mittelhohe 40 bis 50cm und für die hohen Stauden muss man bis zu 100cm einplanen.
Karpatenklockenblume, Teppichphlox, Gänsekresse, Steinkraut und Kissenaster sind niedrige Arten und für die sonnige Stauderabatte geeignet.
Mittelhohe Arten sind Goldwolfsmilch, Gemswurz, Spornblume, Mädchenauge, Taglilien, Storchschnabel, Glockenblumen, Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) und Indianernessel.
Rau- und Glattblattaster, Lupinen, Rittersporn, Phlox, Sonnenbraut sowie Sonnenhut (Rudbeckia nitida) sind hohe Arten.
Wir hoffen noch auf einige warmen Tage im Spätsommer und am Anfang der Herbstsaison. Diese Zeit ist dann günstig für die Pflanzung von neuen Waldreben.
Clematis gibt es in vielen Sorten und wunderschönen Farben. Beim Kauf muss man darauf achten, ob die Pflanzen gesund und kräftig sind. Der warme Boden sorgt für ein rasches Einwurzeln der Pflanzen. Man setzt die Clematis so tief, dass zwei Augenpaare mit Erde bedeckt sind.
Zeigt eine Clematispflanze im Garten Triebe an denen die Blätter und Blüten welken, wird dies oft durch einen Pilzbefall hervorgerufen. Schuld daran kann feuchtes, kühles Wetter sein.
Die Triebe über der Erde abschneiden. Die Pflanze treibt meistens wieder aus. Pflanzzeit für Wintersteckzwiebeln und einheimischen Knoblauch.
Die Zwiebeln werden ab Ende September im Abstand von 25 x 6 cm in gut gelockerten mit Kompost gedüngten Boden gesteckt. Vor Beginn der kalten Tage die Reihen anhäufeln und gegen Kahlfröste mit einer Reisigdecke versehen. Schon im zeitigen Frühjahr steht uns dann das erste Laub zur Verfügung und Ende Mai können sie als Frühlingszwiebeln genutzt werden. Im Juni sind die Zwiebeln voll ausgereift und können geerntet werden.
Der Pflanzabstand bei Knoblauch sollte ca. 20cm betragen. Die Einzelzehen werden 4 bis 5cm tief an einen sonnigen Standort gepflanzt. Ein leichter Winterschutz ( Reisig) sollte aufgelegt werden. Ernte ist im Sommer des nächsten Jahres

 

Garten-Tipps für Ende September und Anfang Oktober

Gemüse wächst auch im Herbst noch

Gemüse wie Radicchio, Kohlrabi Gigant, Winterrettiche, Knollensellerie aber auch Winterlauch legen bei schönem Herbstwetter, in den letzten Wochen bis zur Ernte noch einmal kräftig an Größe zu. Fällt nicht genug Regen muss man auch dann noch für ausreichende Feuchtigkeit im Boden sorgen. Ab Oktober, es richtet sich nach der Wetterlage, aber biszum erste n Frost, das ist meistens Ende Oktober oder auch Anfang November gibt es noch frisches Gemüse und Kräuter aus den eigenen Garten für Suppen und Salate zu ernten.
Übrigens lassen sich die schwarzen, runden Winterrettiche und der Kohlrabi Gigant gut einige Wochen lagern. Möhren und Knollensellerie putzen, nicht waschen und wie zu Omas Zeiten in einem Topf oder auch Plastikeimer zwischen trockenen Sand bis zum Verbrauch an einem frostfreien Ort z.B. Keller einlagern.
Die schön gefärbten Köpfe der Radicchio kann man auch noch bis in den November hinein auf dem Beet belassen. Sie vertragen Minusgrade bis-5° recht gut. Man kann sie aber auch fürsorglich mit Frostschutzvlies abdecken.

Grüne Tomaten

Tomaten im Gewächshaus, die nun noch nicht rot gefärbt und erntereif sind, sollte man vor den ersten Frost pflücken und ins Haus bringen. Aber nur gesunde Früchte in eine trockene Kiste legen. Sie reifen zum größten Teil noch gut aus und können für Salate oder Suppen Genutzt werden.

Leimringe anlegen

Bis Anfang Oktober müssen Leimringe an den Obstbäumen angebracht werden, denn ab Oktober fliegen die Männchen des Frostspanners. Die Weibchen, die nicht fliegen können, müssen zur Eiablage nun in die Obstbäume klettern. Mit den Leimringen versperren wir den Weg nach oben und verhindern so die Eiablage.
Die Leimringe müssen aber dicht an den Bäumen anliegen, damit kein darunter hindurch kriechen möglich ist Auch die Baumpfähle müssen mit Leimringen versehen werden. Blätter die ankleben, sollte man immer entfernen, um den Spannerweibchen keine Brücken zu bauen.
Pflanzzeit für Weintrauben, auf gute und gesunde Sorten muss Wert gelegt werden Süße Trauben kann man auch ohne Pflanzenschutzmittel ernten.
Man sollte in den Baumschulen nach widerstandsfähigen Tafeltrauben fragen.
Zu diesen Sorten gehören die blaue ,Boskoop Glory, und Esther geeignet auch für raues Klima. Die Sorte Muscat bleu gilt als die widerstandsfähigste Traube und Nero, mit großen, kompakten Trauben wäre noch empfehlenswert.
Bei den weißen Sorten gilt Birstaler Muskat mit früher Reifezeit als widerstandsfähigste Traube. Weiter sind Lila, Fanny und Palatina mit großen bis sehr großen Beeren, sowie Lakemont, kernlos als widerstandsfähig einzustufen

 

Garten-Tipps für Oktober

Immer mehr haben Kleingärtner mit Pilzkrankheiten an ihren Obstbäumen zu kämpfen, klagen über abgestorbene Zweige (Monilia Spitzendürre) über braunschorfige Flecken und grauen Pilzbelag (Schorf und Fruchtfäule) an Obstbäumen und Früchten. Diese Pilzkrankheiten werden durch ungünstige Witterung, aber auch zu dichten Stand, für den Baum oder Strauch ungünstiger Standort oft noch begünstigt. Durch eine lockere gut Luft-und Licht durchflutete Baumkrone und gut geschnittene Beerenhecken, bei denen immer altes und krankes Holz herausgenommen wird, die nach Regen wieder schnell abtrocknen, ist es möglich Pilzkrankheiten etwas in Schach zuhalten. Aber manchmal helfen nur noch mehrmalige Behandlungen mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel. Der Fachmarkt hält Fungizide mit hoher Wirksamkeit gegen schwer bekämpfbare Pilzkrankheiten bereit.
War der Befall in diesem Jahr sehr stark, muss im kommenden Frühjahr die Behandlung aber schon vor oder mit Beginn des Blattaustriebs begonnen werden. Kranke Triebe und Blätter vorsorglich aus dem Garten entfernen.

Kirschen, auf gute Sorten achten  

Bei Neuanpflanzungen muss immer auf widerstandsfähige Obstsorten geachtet werden Wer einen neuen Sauerkirschbaum pflanzen möchte, sollte eine Sorte wählen, die gegen Spitzedürre widerstandsfähig ist. Vovi ähnelt unserer Schattenmorelle, trägt reiche Früchte, wird aber sehr viel weniger mit Monilia befallen. Das trifft auch auf die neuere Sorte "Safir" zu. Ein weiterer Pluspunkt für die zwei Sorten, sie sind selbstfruchtbar, sie brauchen kein andere Sorte als Befruchter.
Bei den Süßkirschen platzen und faulen oft die Früchte. Man sollte auch da auf die Sorte achten. Die Früchte der Sorten ´Regina´ und ´Oktavia´ gelten als platzfest, ebenso die Kirschen von ´Sunburst´ und ´Lapins´, zwei Sorten die selbstfruchtbar sind.
Sauerkirschen brauchen eine, luftige, Lage. Auf Steinweichsel veredelt, stehen sie auf schnell erwärmbaren, leichten Böden gut. Mit der Unterlage Vogelkirsche wachsen die Sauerkirschen auch auf schweren Böden.
Süßkirschen mögen wärmere Lagen. Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein.
Auf nassen und kalten Boden, kommt es oft zu Gummifluss.
Tolle Farben, schöne Blüten und zarte Düfte, Rosen, immer wieder die Lieblingsblume vieler Gartenfreunde Im Oktober beginnt die Herbstpflanzzeit für Rosen. Man sollte nur gesunde, widerstandsfähige Sorten wählen. In Baumschulen kann man sich über die Eigenschaften der verschiedenen Rosensorten informieren bevor man kauft. Daran denken, Rosen wurzeln tief, deshalb den Boden gut vorbereiten. Will man neue Rosen an einen Platz setzen, an dem vorher erst alte Rosen entfernt wurden, muss ein Erdaustausch vorgenommen werden.    

Zweijährige Blumenpflanzen,

die im Sommer ausgesät wurden, sind nun kräftig genug und können die für sie vorgesehenen Plätze im Garten einnehmen.
An trockenen, warmen Tagen kann man noch Samen von Tagetes und Co. abnehmen und in kleinen Tüten, kühl und trocken bis zum Frühjahr aufbewahren. Tütchen am besten immer gleich beschriften, denn nicht an jeden Samenkorn kann man die Pflanzenart erkennen Auch ist für die Beetgestaltung schön noch zu wissen, war die Sorte groß oder kleinblütig und welche Blütenfarbe hatte sie.  

Garten-Tipps für Oktober

Rasen

vor den Winter noch einmal mähen. Die Schnitthöhe sollte nicht unter 5 cm liegen.
Bei tieferem Schnitt sind die Gräser die im nächsten Frühjahr neue Triebe bringen weniger geschützt. Laub darf nicht auf den Rasen liegen bleiben. Es könnte Schneeschimmel entstehen. Der Erreger, der Pilz Fusarium nivale, befällt gerne Gräser die unter Sauerstoffmangel leiden. Auch sollten deshalb Moose in den Rasenflächen noch einmal entfernt werden.

Gladiolen

sollte man aus dem Boden nehmen, solange die Blätter noch etwas Grün zeigen. An einen trockenen Tag schneidet man das Laub gleich ca. 2 cm über der Knolle ab.
Nun sollte die Knolle eine Woche bei Wärme und viel frischer Luft trocknen. Aber nicht auf den Beet liegen lassen. Danach werden sie geputzt, noch zwei Wochen nachgetrocknet und bei ca. 10° C aufbewahrt.

Kübelpflanzen

müssen vor den ersten Frostnächten ins Haus gebracht werden. Kranke und welke Blätter sollte man gleich entfernen und nach Schädlingen sehen, bevor man die Pflanzen ins Winterlager umziehen lässt.

Nistkästen säubern

Nistkästen sollten jedes Jahr im Herbst gesäubert werden. Die Blätter fallen von den Bäumen, die kalte Jahreszeit hat schon an einigen Tagen mit leichten Frösten begonnen und nun suchen nützliche oder auch bedrohte Kleintiere in Nistkästen Schutz für die Wintermonate.
Dazu zählen unter anderen Hummelköniginnen, Florfliegen, Hornissen, Siebenschläfer, und Fledermäuse. Aber auch einige Vogelarten, z.B. unsere Meisen übernachten in kalten Winternächten gerne in den Nistkästen.
Alte Nester werden herausgenommen und der Kasten gründlich ausgefegt, damit Parasiten wie Zecken, Milben und Flöhe entfernt werden. Zum Reinigen aber bitte nie scharfe chemische Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel verwenden.
Zum Schluss gibt man noch etwas trockenes Moos oder eine handvoll klein geschnittenes Stroh hinein und schon ist die warme Stube für unsere kleinen Nützlinge fertig.
Auch in diesem Herbst an den Igel denken, denn die kalte Winterzeit ist nicht mehr fern.
Einen Überwinterungsplatz für unseren kleinen Freund, den Igel im Garten schaffen, denn er vertilgt in den Sommermonaten eine Menge schädlicher Larven und Schnecken. In einer ruhigen Gartenecke wird trockenes Laub aufgehäufelt und mit kleinen Zweigen und einigen Wedeln Reisig abgedeckt oder eine Holzkiste mit der Öffnung nach unten mit trockenen Laub ausfüllen fertig ist das warme Igelbett. Daran denken, will man den kleinen Gast im Garten mit etwas Futter helfen, nur Katzenfutter aus der Dose und sauberes Wasser hinstellen. Auf keinen Fall Milch geben!      
Ist es schon etwas frostig und hat der Igel schon ein geeignetes Plätzchen im Garten gefunden, dann aber bitte nicht mehr stören und in der Nähe keine herbstlichen Aufräumungsarbeiten mehr durchführen.
Unsere Nützlinge mögen den Garten sowieso nicht so aufgeräumt. Ein kleiner Stapel mit alten Holz oder Zweigen in einer ruhigen Gartenecke, einige aufgeschichtete Steine oder eine Trockenmauer an einem sonnigen Plätzchen sollten in keinen Garten fehlen.

Beete umgraben

Unsere Gartenbeete sind nun abgeerntet und es kann umgegraben werden.
Wenn noch keine Zeit war, kann man diese Arbeit bei trockenem Wetter noch bis Ende November durchführen. Bis der Winter mit stärkeren Frost und Schneefall bei uns Einzug hält, sollten die Beete dann in Schollen in die Winterruhe gehen.
Ernterückstände kann man kompostieren oder zerkleinert mit im Beet unter graben Achten muss man darauf, dass nur gesunde Blätter und Stängel mit in den Boden kommen. Pflanzen, die Krankheiten oder Schädlinge im Wurzelbereich haben, dürfen auch nicht auf dem Kompost gegeben werden. Das gilt vor allem bei Befall mit Welkekrankheiten, Gemüsefliegen, Nematoden oder Kohlhernie.
Diese Gemüse und Pflanzenreste alle sofort im Hausmüll entsorgen. Jetzt schon Vögel anfüttern, aber natürlich!
Die Außentemperatur sinkt doch schon in manchen Nächten unter null und es gibt leichte Fröste. Man darf zum anfüttern unseren kleinen gefiederten Gästen schon etwas Futter in die vorher gesäuberten Futterhäuschen geben oder Futterknödel für Meise, Fink und Co. in die Bäume hängen. Im Garten sollte ein Platz ausgesucht werden, den die verschiedenen Vogelarten von allen Seiten anfliegen können. Es muss immer eine Fluchtmöglichkeit geben, wenn unsere oder Nachbars Mieze einmal zu neugierig wird.

 

Garten-Tipps Anfang November

Pflegetipps für Obstgehölze

An trockenen Tagen kann noch so manche Gartenarbeit erledigt werden.
Krankes Laub, mit Befall von Apfelschorf oder beim Wein mit Mehltau sollte man vor den ersten Schneefall schnell noch entfernen. An den Blättern überwintern Pilzkrankheiten und diese können im nächsten Frühjahr die Bäume und Sträucher wieder neu befallen.
Obstbäume sollten immer komplett abgeerntet werden. In den Fruchtmumien die in den Bäumen hängen bleiben überwintern auch Krankheitserreger wie die Monilia (Fruchtfäule) Krankes Fallobst und Fruchtmumien immer entfernen, denn von hier aus starten die Neuinfektionen im kommenden Frühjahr. Monilia- Fruchtfäule kommt an Kern- und Steinobst vor.
Bei diesen Arbeiten kann man in den Obstbäumen auch gleich nach mit Krankheiten befallenen Ästen Ausschau halten. Baumkrebs und Rotpustel sind Pilzkrankheiten die zu starken Gehölzschäden bis hin zum Absterben führen können. Mit Rotpustel befallene abgestorbene Zweige bis in das gesunde Holz zurück schneiden. Bei Baumkrebs bis ins gesunde Gewebe ausschneiden und die Ränder der Wunde gut mit Baumwachs bestreichen.
Sind Äste stark oder mehrfach befallen, nimmt man sie am besten ganz aus dem Baum.  
Zum Schluss sollten die Obstbäume noch mit einem Weisanstrich gegen Frostrisse geschützt
werden.

Wertvolles Laub!     

Wohin mit den vielen Laub fragt sich so mancher Kleingärtner. Von den Wiesen muss es abgerecht werden, aber als Mulchschicht auf der Baumscheibe, schützt es vor allem junge Bäume oder neu gepflanzte Sträucher im Wurzelbereich vor strengeren Kahlfrösten. Bei Himbeeren, Stachel und Johannis- sowie Brombeeren sollte der Boden immer mit einer Schicht Laub bedeckt werden. Es kann dort verrotten und gibt im Frühjahr Nährstoffe ab.
Auch um Gräser und zwischen, gegen starke Kälte empfindliche Stauden kann man es geben.
Der Rest wandert dann auf den Kompost und ergibt gemischt mit anderen Pflanzenabfällen wertvollen Humus. Mit den Rasenmäher aufgesammelt, wird das Laub gut zerkleinert und verrottet besser.

Kosmetik für Obstbäume

An trockenen Tagen kann man die Baumstämme der Obstbäume mit Weißanstrich versehen. So wird die Rinde gepflegt und man beugt Frostrissen vor. Die entstehen wenn auf den gefrorenen Stamm längere Zeit die Sonne scheint und das Rindengewebe sich durch die Erwärmung auf einer Stammseite stark ausdehnt. Vor dem Auftragen des Anstrichs sollte man die Rinde aber gründlich abbürsten.
Will man die Stämme nicht streichen, kann man sie auch beschatten, man stellt Bretter an die Bäume oder umwickelt sie mit Schilfrohrmatten. Langes Stroh oder Tannenreisig erfüllt den gleichen Zweck.

Herbstlaub nutzen

Herbstlaub sollte man von den Rasen entfernen. Um Stachelbeeren Johannisbeeren, und zwischen Himbeeren kann es liegen bleiben und bietet den Wurzeln einen natürlichen Schutz vor Kälte. Teilweise verrottet es bis zum Frühjahr und versorgt den Boden mit Nährstoffen.

Rosen schützen

Bei strengen Frösten müssen Beetrosen ca 20 cm hoch mit Erde oder Kompost angehäufelt werden, um die Veredlungsstelle zu schützen. Hochstammrosen und Kletterrosen muss man vor eisigen Winden und Wintersonne mit Reisig einbinden Die Kronen der Stamm- und Hängeröschen etwas zusammenhalten und mit Vlies oder Jute einhüllen. Zwerg - und Bodendeckerrosen einfach mit Tannenreisig abdecken.
Gräser zusammenbinden Hohe Gräser bindet man am Schopf zusammen um sie vor Nässe zu schützen. Der Boden um die Pflanzen mit Laub und Reisig versehen Trockenes Laub, was im Garten noch übrig ist, kann man um die Blumenstauden verteilen.
Mit Reisig abgedeckt, werden die Pflanzen den Winter gut überstehen

Vogelhäuschen

Hat man vergessen die Vogelhäuschen zu säubern, sollte man dies noch schnell nachholen.
Etwas trockenes Laub oder Stroh hinein und schon ist die warme Stube für Spatz und Co fertig.
 

Tipps für Zimmerpflanzen Dezember 1. Woche

 
In seiner Heimat, den Gebirgen Mexikos und Mittelamerikas wird der Weihnachtsstern bis zu einem Meter hoch, bei uns als Zimmerpflanze ca. 30 bis 50 cm.
In Rosa bis Pink, Cremweiß, Gelb oder Apricot., mit großer Vielfalt in Form und Farbe präsentiert sich uns der Weihnachtsstern in ganz neuen Züchtungen zur Adventszeit.
Beim Einkauf auf die kleinen gelbgrünen Blütenknospen zwischen den farbigen Hochblättern achten. Sind sie schon abgefallen, ist die Pflanze nicht mehr frisch. Für den Heimweg muss man sie gut in Papier einpacken, denn die Weihnachtssterne sind kälteempfindlich.
Zuhause mag die Pflanze helle Räume um 20 Grad C. Auf Zugluft reagiert sie empfindlich und lässt dann schon mal ihre Blätter fallen.
Der Wurzelballen muss immer nur leicht feucht sein, nasse Füße durch zuviel Wasser im Übertopf mag der Weihnachtsstern gar nicht.
Will man den Weihnachtsstern als Schnittblume in die Vase stellen oder in ein festliches Gesteck mit Tannengrün und Kerzen einarbeiten, muss man, damit der Milchsaft nicht heraus läuft das Stielende kurz über eine Kerze halten oder in kochendes Wasser tauchen.
Mit Seidenkiefer, Eibe, roten Beeren der Stechpalme, Tapfen und Bändern, hat man damit ein schönes Gebinde ganz in Natur für den Kaffeetisch zur Adventszeit.
Für die Weihnachtstafel mit lieben Verwanden zu Besuch darf es dann aber immer noch etwas festlicher werden, da darf es glitzern und in Gold und Silber schimmern und leuchten.
Mehrere rote oder Cremweiße Minni- Adventssterne in eine goldene flache Schale stellen, dekorieren mit kleinen Kugeln, Sternen und Goldflitter in den traditionellen Farben rot, grün und gold ist immer ein toller Blickfang. Eine Dekoration passend mit Blumen, Kerzen und Bändern in Weiß und Silber wirkt sehr edel. Wer es etwas flippiger mag kann ja die Dekoration für das Zimmer und den Wehnachtsbaum in den Farben Pink, rosa und Blau wählen.
Unser Alpeneilchen (Cyclamen) ist schon längst den Oma Image entwachsen. Die Heimat des Alpenveilchens sind die östlichen Mittelmeerländer und Persien Alpenveilchen sind nach wie vor für sich selbst oder als kleines Geschenk sehr beliebt.
Man kann sie in den Farben, Weiß, Rot, Rosa und Violett, groß- oder kleinblütig, mit glatten, gewellten oder gekräuselten Blütenrändern in Blumenläden erwerben. Ihr Laub hat schöne Blattzeichnungen und ist neben den Blüten sehr dekorativ. Es gibt sogar Sorten die einen schönen zarten Duft um sich verbreiten. Besonders beliebt sind bei den Käufern die Rokoko Alpenveilchen. Diese haben besonders ausgeprägte gekrauste Blüten. Beim Kauf der Pflanzen muss darauf geachtet werden, das noch viele Knospen auch unter den Blättern vorhanden sind
Alpenveilchen sollte man nicht zu warm stellen. Hell aber nicht zu sonnig und bei einer Temperatur um15°C blühen sie am längsten. Gießwasser nie im Untersetzer stehen lassen und während der Blüte alle 14 Tage etwas Flüssigdünger ins Wasser geben.
Gelbe Blätter und verblühte Blumen muss man immer auszupfen, nicht abschneiden.
Als Mitbringsel in der Wehnachtszeit muss es nicht immer der Weihnachtsstern sein Fein herausgeputzt im silbernen Übertopf mit Kristallsternchen, Glaskugeln und kleinen TannenZweigen und Satinschleife sind das Alpenveilchen und der Weihnachtskaktus ebenso tolle Ideen zum verschenken.
Der Weihnachtskaktus lebt in seiner Heimat Brasilien, wo er epiphytisch als Aufsitzerpflanze in den Kronen der Bäume wächst. Seine Triebe, die aus abgeflachten Gliedern bestehen, werden bis zu 35cm lang. Man kann in den Farben pink, Rosa, Lachsfarben bis hin zu zartgelb und cremweiß in guten Fachgeschäften wählen. In der Blütezeit fühlt sich der Schlumbergera bei 20 bis 22 Grad an hellen oder halbschattigen Standorten am wohlsten. Um
seine schöne Blütenfarbe gut auszubilden sollten knospige Pflanzen nicht unter 18 Grad stehen und die Erde immer feucht sein. Nach der Blüte kann der Weihnachtskaktus etwas dunkler und auch etwas kühler stehen und es wird weniger gegossen.  

Ritterstern( Amaryllis)

Die Farbpalette der aus Südamerika stammenden Blume reicht von Rot- und Rosatönen bis hin zu einem reinem Weiß. Auf der Fensterbank bei Temperaturen von 15- 20° C steht der Ritterstern im Winter während der Blüte genau richtig. Man sollte nicht zu häufig gießen denn bei Staunässe kann es zu Fäulnis kommen. Regelmäßiges Übersprühen mit kalkarmen Wasser beugt trockener Luft und damit auch dem Befall von Wollläusen oder Thripsen vor.

Christusdorn (Euphorbia )

Das Wolfsmilchgewächs mit seinen auffallenden Scheinblüten in den Farben Rot, Rosa und hellem Gelb stammt aus Madagaskar und blüht im Winter bis zum Frühjahr. Zur Blütezeit steht er am besten an einen sonnigen Fenster. Der Christusdorn ist sehr robust.
Hohe Luftfeuchtigkeit mag er nicht. Wenn er zu blühen beginnt, muss der Wurzelballen immer feucht gehalten werden. Umtopfen muss man ihn nur alle 3-4 Jahre in sandige, humose Erde. Vermehren kann man durch Stecklinge. Die Triebspitzen abschneiden, einen Tag antrocknen lassen und in ein Torf-Sand-Gemisch stecken. Will man schön verzweigte Pflanzen haben, müssen die Stecklinge nach dem Bewurzeln gestutzt werden. Im Sommer wird die Erde immer leicht feucht gehalten und etwas Kakteendünger in das Gießwasser gegeben. Nach der Blüte kühler stellen und wenig gießen.

                                                                                                                                             

Pflege-Tipps für Zimmerpflanzen

Viele unserer Zimmerpflanzen leiden im Winter an Lichtmangel. Man sollte deshalb alle Pflanzen näher an die Fenster stellen. Da die Fensterbänke oft nicht reichen oder auch zu schmal sind, kann man sich mit kleinen Beistelltischen behelfen.
Es gibt aber auch spezielle Lampen die für besonders lichthungrige Pflanzen eingesetzt werden können.                                   
Die meisten unserer Grünpflanzen haben jetzt Ruhezeit, man soll sie nicht düngen und sie brauchen viel weniger Gießwasser. Werden sie von uns zu nass gehalten, kann es wegen Sauerstoffmangel zu welken und braunen Blättern kommen oder es kann Wurzelfäule entstehen. Man sollte immer nur soviel gießen, dass der Wurzelballen leicht feucht ist. Zuviel gegebenes Wasser nicht im Untersetzer stehen lassen, sondern entfernen. Man kann die Erde der Zimmerpflanzen ruhig einmal abtrocknen lassen.
Heizen trocknet die Luft aus, man kann die Luftfeuchtigkeit in den Zimmern aber mit einfachen Mitteln erhöhen. Morgens die Pflanzen mit lauwarmen, kalkarmen Wasser übersprühen , oder flache Schalen mit Wasser füllen und auf die Heizung stellen.    
Blüten und Pflanzen mit behaarten oder sehr weichen Blättern, wie z.B.Usambaraveilchen und Gloxinien oder Begonien und Primula obconica darf man nicht besprühen.
Beim lüften der Wohnung darauf achten, das die Zimmerpflanzen keiner Zugluft ausgesetzt sind. Blühende Zimmerpflanzen werden nach Bedarf gegossen und erhalten alle 2 Wochen etwas Dünger in das Gießwasser.

Zimmerpflanzenschädlinge

Gegen fliegende Schädlinge wie Trauermücke oder weiße Fliege sollte man Gelbstecker (beleimte Fangtafeln) einsetzen. Die Trauermücken legen ihre Eier auf die Blumentopferde ab. Die Larven ernähren sich von pflanzlichen Teilen und können so auch feine Wurzeln schädigen. Man sollte die Erde der befallenen Pflanzen einmal ganz austrocknen lassen denn das mögen diese Larven gar nicht. Nach einigen Tagen normal weiter gießen, aber die Erde nur mäßig feucht halten Bei Spinnmilben und Thripsen mit einen Pflanzeschutzspray aus dem Fachhandel die Pflanzen gründlich besprühen. Auch die Blattunterseiten nicht vergessen.

 

Garten –Tipps Dezember 2 Woche

Christrosen

Die Blüten der Christrosen zeigen sich in der Zeit zwischen Dezember und März.
Die Lenzrosen, (Helleborus-Hybriden) mit ihren farbenfrohen Blumen, blühen erst ab Februar. Werden diese Pflanzen bereits jetzt mit vollem Blütenflor im Handel angeboten sind sie in warmen Gewächshäusern vom Gärtner vorgetrieben.. Ihre natürliche Frosthärte geht aber dabei verloren. Man muss sie deshalb hell und frostfrei im Haus überwintern und darf sie nicht ungeschützt ins Freie stellen.

Misteln in Bäumen

Im Winter, in den kahlen Baumkronen fallen die Misteln besonders auf. Schon mehr als
2000 Jahre sind die immergrünen Baumbewohner bekannt. Man schreibt ihnen glücksbringende Zauber- und Heilkräfte zu. Ein alter Brauch in manchen Ländern, Mistelzweige über die Haustür hängen und treffen sich eine Frau und ein Mann in der Weihnachtszeit unter diesen Zweigen mit den weißen Beeren darf Er, Sie ungefragt küssen Ihren Wirtspflanzen fügen Misteln keinen Schaden zu, obwohl sie in die Äste der Bäume
einwurzeln und sich mit Wasser und Nährstoffen versorgen.
Unsere Vögel verbreiten die Samen, sie legen die Saat mit ihrem Kot auf den Zweigen ab.
Misteln die auf Obstbäumen siedeln, wachsen nur wieder auf solchen.

Vögel füttern nicht vergessen

Winterzeit ist Fütterzeit für unsere gefiederten Freunde. Auch in den hektischen Tagen um Advent und Weihnachten sollten wir daran denken, den Vögeln Futter zu bringen.
Es ist schon seit Tagen ziemlich frostig, der erste Schnee ist gefallen und bedeckt unseren Garten mit einer weißen Glitzerdecke. Auch wenn unser Garten sich nicht in Wohnungsnähe befindet, so kann ein Spaziergang an einen sonnigen Tag um dort nach dem rechtem zu sehen doch sehr schön sein, denn die Nahrungssuche wird im verschneiten Garten für die Vögel nun immer schwieriger.  
An unserem Vogelhäuschen finden sich jetzt viele kleine hungrige Gäste ein und es macht richtig Spaß zu zusehen wie sie sich um die Futterstelle tummeln. Man unterscheidet Weichfutter und Körnerfresser. Rotkelchen, Zaunkönig, Amseln, Star und Heckenbraunelle sind reine Weichfutterfresser. Sie mögen Obst, wie Äpfel und Birnen, Wildfrüchte, Rosinen und Haferflocken. Meisen, Kleiber und Specht stellen sich im Winter auf Körner ein und holen sich Sonnenblumenkerne und Mohnsamen. Die reinen Körnerfresser , die mit ihren kräftigen Schnabel auch harte Körner knacken können sind vor allem Finken.
So sollte man nicht nur Sonnenblumenkerne streuen, sondern an alle Vogelarten denken. Auch eine kleine Spatzenschar freut sich über unser Futter.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        
Man muss aber einige Punkte beachten. Der Futterplatz muss regensicher sein und sollte immer sauber gehalten werden. Salzige Speisereste und Brot darf man auf keinen Fall geben. Die Vögel werden davon krank und können sterben.